Berlins erstes Katzencafé

Gastronomie: Im Pee Pee‘s spielen Kater Pelle und Caruso die Hauptrollen

Das Erste, was einem beim Betreten des Cafés auffällt, ist das schnurrende Empfangskomitee.  Auf einem Liegesessel räkelt sich Kater Caruso. Sein Bruder Pelle sitzt auf der Theke und schleckt Wasser aus einer Tasse. Aber auch Menschen fühlen sich hier sofort wohl: Ein heller, sonniger  Raum mit weißen Wänden, kleine Bistrotische mit gemütlichen Holzstühlen, selbstgenähte Sitzpolster und Wandbehänge aus bunten Stoffen vermitteln einen freundlichen Eindruck. Willkommen im Pee Pee‘s, dem ersten Katzen-Café Berlins. Caruso und Pelle spielen hier die Hauptrollen. „Unsere beiden Kater kommen von Katzen in Not e.V. Sie waren in einem Karton ausgesetzt worden“, erzählt Café-Betreiberin Andrea Kollmorgen. Bevor die beiden europäischen Kurzhaarkatzen hier einziehen durften, mussten sie einen Gesundheitscheck und einen Aggressionstest absolvieren. Beides bestanden sie mit Bravour und dürfen nun von den Gästen nach Herzenslust gestreichelt und gekrault werden. Die Idee der Katzencafés kommt aus Japan. Katzen haben eine beruhigende Wirkung auf die Menschen, senken tatsächlich den Blutdruck. Am Ende der Speisekarte steht eine Gebrauchsanweisung für den Umgang mit den Katern. Nicht am Schwanz ziehen! „Der Hinweis ist wichtig für Kinder“, sagt Kollmorgen. Ebenso gilt: Nicht mit Blitzlicht fotografieren und nicht füttern. Und natürlich nicht im Schlaf stören, denn die Kater sollen nicht bedrängt werden. Um elf Uhr öffnet das Café. Um zehn nach elf kommen die ersten Gäste: Mutter und Tochter, die sofort die Handykamera zücken und Pelle und Caruso fotografieren. „Wir haben im Fernsehen von dem Café gehört und wollten gleich hierhin“, sagt die Mutter. „So läuft das zurzeit täglich“, berichtet Andrea Kollmorgen. Seit der Eröffnung brummt der Laden. Mit viel Kreativität und Liebe zum Detail haben sie und ihr Mann das Lokal eingerichtet. Die beiden Gäste genießen das Katerfrühstück und streicheln Caruso und Pelle. „Ich bin leider zu alt für eine eigene Katze“, sagt die Mutter. Gerade wegen der Tiere komme sie gerne wieder.

Weitere Informationen:
Thomasstraße 53, 12053 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr. Sonnabend 11 bis 22 Uhr

Ursula Schoser-Wolf

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