Vorsicht vor falschem Ehrgeiz

Psychologie: Bei Diäten spielt die Psyche eine wichtige Rolle

Wer in Zukunft gesünder und bewusster leben will, hat sich einiges vorgenommen. Vor allem, wenn die falschen Gewohnheiten über Jahre eingeschliffen wurden. Ernährungsexperten raten, nicht zu viel auf einmal zu wollen, weil dies wiederum zu Frust führt. Schließlich hat es auch einige Zeit gedauert, sich die Pfunde anzuessen. Eine Null-Diät ist daher immer der falsche Weg. Normale, sättigende Mahlzeiten sind nämlich ebenso wichtig wie Lebensmittel, die dem Abnehmwilligen wirklich schmecken.

Ein Schritt ist schon getan, wenn es zur Gewohnheit wird, zu jeder Mahlzeit einen großen bunten Rohkost-Salat zu essen – am besten vorweg, so dass der Heißhunger gedämpft ist. Entsprechend kleiner kann die Mahlzeit sein. Erfahrungsgemäß schwindet mit der Zeit der Appetit auf Ungesundes und vollwertige, gemüselastige Mahlzeiten erscheinen nicht mehr als Opfer, sondern als Selbstverständlichkeit. Dass die Pfunde dabei dahinschmelzen, ist letztlich nur ein Nebeneffekt. Hauptsache ist das Gefühl, von bedrückendem Ballast befreit zu sein, wieder genussvoll essen zu können und sich ganz allgemein leichter, gesünder, wacher und leistungsfähiger zu fühlen.

Lisa Bemmer / Bild: thinkstock.de

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