Neues Leben eingehaucht

Designtransfer zeigt Arbeiten von Studierenden

Wo beginnen der Eigensinn und die Eigenlogik der Dinge? Wenn sie kaputt gehen, sich widersetzen oder miteinander verbinden? Mit solchen Fragen setzen sich die Projekte des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation auseinander. Von Prothesen bis hin zu Grabbeigaben untersuchen die Studierenden unterschiedliche Objekte und Objekt-Beziehungen und reflektieren sie in Ausstellungsformaten wie Filmen, Magazinen und Installationen. Zu sehen sind sie bis zum 20. Juli unter dem etwas sperrigen Titel „wild, connected, printed & additional THINGS“ im designtransfer der Universität der Künste, Einsteinufer 43–53.

Vorgefundenen Dingen neues Leben einzuhauchen war das Ziel des Projekts „Connect“ aus dem Studiengang Industrial Design/Technologie und Konstruktion. Entworfen wurde ein Verbindungselement, das es erlaubt, recycelte Container zu modularen. Die entworfenen Verbinder wurden durch Guss-Werkzeuge hergestellt, die mittels 3D-Druck in kurzer Zeit generiert und verändert werden können.Am Computer entworfene Objekte lassen sich per 3D-Druck innerhalb kürzester Zeit herstellen. Um diese Thematik drehen sich die Ergebnisse der Projektgruppe ID5 Produkt Design. Mehrteilige Alltagsgegenstände wie Kugelschreiber, Eierstecher oder Kordelstopper wurden als Einteiler neu konzipiert und per 3D-Druck produziert. Adapter wurden gestaltet, die vorhandenen Dingen Funktionen hinzufügen oder diese verändern sowie Strukturen, die in sich stabil, aber flexibel sind. Die freien Projekte „vertraut hart, fremd weich“ von Matthias Wisniewski und „Degradierte Oberflächen & Irrgänge“ von Sebastian Schwindt bieten ungewöhnliche Sitzgelegenheiten.

(mw) / Bild: designtransfer

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