Schnelles Internet für Spandaus Haushalte

Kommunikation: Nutzer können bald mit Höchstgeschwindigkeit im Netz surfen

Spandau bekommt schnelles Internet. Endlich. Die Telekom beginnt in diesen Tagen mit dem Ausbau des Glasfasernetzes im Bezirk. Kunden können dann mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen im Netz surfen. Der Glasfaser-Ausbau soll bereits Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Standortvorteil

„Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar: Deshalb ist der Ausbau wichtig für Spandau“, sagt Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. „Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Standortvorteil für unsere Stadt. Denn nicht nur für Familien geht ein großer Wunsch in Erfüllung. Auch Selbstständige und Arbeitnehmer mit Home Office profitieren vom schnellen Internet.“

Anwohner müssen zustimmen

Für den Auf- und Ausbau eines Glasfasernetzes benötigt die Telekom die Zustimmung der Eigentümer. Daher sind seit wenigen Tagen Kundenberater unterwegs, die den Bewohnern die neuen Breitbandanschlüsse mit Lichtgeschwindigkeit vorstellen. Denn nur bei unterschriebenem Nutzungsvertrag können Kunden in den Genuss der neuen Geschwindigkeiten kommen. Die bisherige Technik wird bald stillgelegt und steht dann nicht mehr zur Verfügung. Um die Spandauer besser versorgen zu können, verlegt die Telekom über 30 Kilometer Glasfaserleitungen neu und installiert zehn den Haushalten näher gelegene Schaltverteiler, die die neue Glasfaser-Technik beinhalten. Die Bürger werden direkt informiert, sobald das Netz fertig gebaut und die neuen Produkte buchbar sind.

Die Bauarbeiten finden im Bereich der Eiswerderstraße, Paula-Hirschfeld-Steig und Neuendorfer Straße sowie Am Wasserbogen, Hans-Poelzig-Straße und Hugo-Cassirer-Straße statt. „Mit dem Bau des Glasfasernetzes schaffen wir die Grundlage für extrem schnelle Internetzugänge in Spandau. Diese Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit ist Lebensqualität für die Bürger und macht den Wirtschaftsstandort noch attraktiver“, sagt Angela Gross, kommunale Ansprechpartnerin der Telekom. „Wir laden Gebäude- und Wohnungseigentümer im Ausbaugebiet herzlich dazu ein, an diesem Projekt teilzunehmen. Das ist eine Investition in den Wert der Gebäude und ein Beitrag zur Aufwertung des Stadtbezirks.”

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Leitung bis in die Wohnung oder ins Haus verlegt – bereit für den Anschluss von Telefon, Internet und Fernsehen. Die Signale werden optisch übertragen.

Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde angeboten. In weiteren Schritten werden noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein. Für den Ausbau des Glasfasernetzes nutzt die Telekom vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle. Tiefbauarbeiten werden nur dort stattfinden, wo es unbedingt nötig ist. Über dieses Netz können die Spandauer nicht nur im Internet surfen und telefonieren, sondern auch fernsehen. Auch Arbeiten via Home Office oder Videokonferenzen werden mit der Anbindung schneller. Glasfasern sind sehr widerstandsfähig gegen Störungen und altern nicht.

Weitere Informationen:

(0800) 7733888 und in den zwei Telekom-Shops an der Carl-Schurz-Straße 40 und Klosterstraße 3.

 

Anke Walter / Bild: imago/ Ralph Peters

 

 

 

 

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