Rohkunstbau auf Schloss Roskow

Engagement für Neubelebung fast vergessener Kulturstätten

Zwei Jahrzehnte Rohkunstbau – Zeit für eine „Revolution“. Seit 1994 steht die Ausstellung Rohkunstbau auf Schloss Roskow für leidenschaftliches Engagement, für die Förderung von zeitgenössischer Kunst und Kultur genauso wie für die Wiederentdeckung und Neubelebung fast vergessener Kulturstätten in den ländlichen Regionen Brandenburgs. In seiner Jubiläumsausstellung behandelt der XX. Rohkunstbau ein aktuelles, brisantes und bedeutendes Thema. Die 20. Ausstellung widmet sich dem Motiv der „Revolution“ und fragt dabei nicht nur nach gesellschaftlichen oder politischen Revolutionen, sondern auch nach der revolutionären Kraft der Kunst. Die Ausstellung, in der zwölf Künstler aus Deutschland, Finnland, Türkei, Israel und den Niederlanden ihre Werke ausstellen und performen, folgt bis 21. September den Ausstellungen der vergangenen Jahre zu den Themen
„Macht“ und „Moral“.

S2_Keller_1Schloss Roskow wurde 1727 von der Familie von Katte errichtet, die es im Zuge der Bodenreform in der DDR verlor. Im Jahr 2010 wurde der lange als Schule genutzte Barockbau von einem Nachfahren der Klattens zurückgekauft. Das Schloss soll als Kulturort etabliert werden.

www.boell-brandenburg.de/de/rohkunstbau

(mw) / Bild:er Andreas Dammertz, Jan Brockhaus

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