Heckmann-Höfe starten neu

Übernahme: Idyllischer Innenhof wird zum Kreativ-Quartier

Mediterraner Flair, romantische Atmosphäre: Die Heckmann-Höfe zwischen dem Postfuhramt und der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße sind nicht nur bei Berlinern, sondern auch bei Touristen beliebt. Der 1905 vom Berliner Großindustriellen Friedrich Wilhelm Heckmann gekaufte Innenhof beherbergt neben dem Galli Theater anspruchsvolle Gastronomie und kreative Einzelhändler. Zurzeit verändern sich die Heckmann-Höfe: Seit dem 1. Juli haben sie mit Joachim Köhrich einen neuen Besitzer. Der Unternehmer will den Heckmann-Höfen zu einem Neustart verhelfen. Kreativ-Quartier ist das Stichwort. Die Gewerberäume rund um den Innenhof sollen individuelle Einzelhändler beziehen, die Wert auf das Besondere und kreative Produkte legen. Die freistehende Pferdekopf-Remise mit seiner roten Backsteinfassade im Zentrum des Hofs soll künftig ein Restaurant mit gehobener Küche beherbergen. Das Werkhaus wird zum Veranstaltungsraum: Hochzeiten mit Blick auf den von duftenden Rosenhecken gesäumten Innenhof sollen dort möglich sein. „Mit unserem Konzept für die Heckmann-Höfe erhalten wir das Flair dieses Refugiums und bieten Freiraum für alle, die Ruhe und Kreativität mitten im Metropolen-Dschungel suchen“, sagt Köhrich.

MI_S6_02Neues Zentrum

Einer der ersten neuen Mieter ist mit PLACCES ein junges Internet-Startup, das Interessierten bei der Suche nach der perfekten Eventlocation hilft und Location-Anbieter bei der Vermarktung ihrer Veranstaltungsräume unterstützt. „Wir wollen die Heckmann-Höfe zu einem Zentrum der kreativ-kulturellen Szene machen. Der Hof soll für kulturelle Veranstaltungen und Events genutzt werden“, sagt Köhrich. Im Rahmen des neuen Konzepts „Kreativ-Quartier“ gibt es schon erste Höhepunkte: Seit dem 10. Juli läuft eine Ausstellung der internationalen Künstlerin Susanne Rikus, präsentiert von PLACCES. Noch bis zum 10. August feiert das Galli Theater sein alljährliches Open Air-Sommertheater, bei dem ausgewählte Stücke den Innenhof zur Freilichtbühne werden lassen.

(mw) / Bild: bluhm pr

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