In Mitte summt‘s gewaltig

Initiative: Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung hält sich auf dem Dach Bienenvölker

Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung in der Caroline-Michaelis-Straße hält Bienen auf dem Dach seines Gebäudes. In ihrer Freizeit versorgen 15 Mitarbeiter fünf Bienenvölker mit rund 100.000 Tieren. Damit trägt das Werk dazu bei, die Honigbiene zu schützen und ihren Bestand zu sichern. Die Bienen wiederum helfen, die Stadtnatur zu erhalten: Die Tiere sammeln im Umkreis von etwa drei Kilometern Pollen und bestäuben dabei verschiedene Blühpflanzen. So helfen sie mit, Berlins Mitte grüner und blühender zu machen. Die Bienenzucht ist Teil umfassender Umweltschutzbemühungen des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung..

Urbane Gebiete

Im Mai 2013 sind die ersten Honigbienen auf dem Dach des Werkes in Berlin-Mitte eingezogen. Innerhalb eines Jahres haben sie bereits 105 Kilogramm Honig produziert. Mit der Bienenzucht auf dem Dach beteiligt sich das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung an der Initiative „Berlin summt!“. Diese entstand im Oktober 2010 im Zuge des Wettbewerbs „Über Lebenskunst“. Idee war es, in urbanen Gebieten Bienen zu züchten um den Bestand zu erhalten und zu zeigen, welche Bedeutung die Bienen für die Stadt und die gesamte Gesellschaft haben. In Berlin gibt es mittlerweile Bienenstöcke an 19 Standorten. Unterstützt werden die jeweiligen Gebäudebesitzer von erfahrenen Imkern. Deutschlandweit gibt es die Initiative „Deutschland summt!“ bereits in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Stuttgart, Hannover und Osterholz-Scharmbeck.

Greifbares erreichen

Ludwig Keller-Bauer, Hobby-Imker und Referent bei Brot für die Welt, erklärt, warum er und seine Kollegen bei „Berlin summt!“ mitmachen: „Bewahrung der Schöpfung ist eine Kernaussage, auf der unsere Umweltschutzbemühungen aufbauen. Neben einem nachhaltigen Gebäude, CO2-Kompensation von Dienstreisen und öko-fairer Beschaffung wollten wir etwas Greifbares vor Ort erreichen, bei dem sich die Mitarbeitenden selber beteiligen können. Der Großteil des Honigs wird jährlich unter unseren 650 Mitarbeitenden verlost und bei besonderen Anlässen als Geschenk verteilt. Die anfänglichen Bedenken gegenüber den Bienen auf dem Dach haben sich in Freude und Stolz auf den eigenen Honig gewandelt.“

Schöpfung bewahren

Unter dem Dach des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung arbeiten über 650 Mitarbeitende von Diakonie Deutschland und Brot für die Welt zusammen. Bewahrung der Schöpfung ist eine Kernaussage, auf der die Umweltschutzbemühungen des Werkes aufbauen. Dazu zählen neben einem nachhaltigen und energieeffizienten Gebäude auch die CO2-Kompensation von Dienstreisen und des Gebäudebetriebs sowie eine ökofaire Beschaffung. Das Umweltmanagement des Werkes ist EMAS-zertifiziert. Das Gebäude wurde im Mai 2013 mit dem „Anerkennungspreis für herausragende Projekte öffentlicher Einrichtungen“ von Klimaschutzpartner Berlin ausgezeichnet und erhielt das Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Foto: Ludwig Keller-Bauer mit „seinen“ Bienen.

mw / Bild: EWDE

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