Neukölln im Ersten Weltkrieg

Der erste „totale“ Krieg der europäischen Geschichte bedeutete einen brutalen Einschnitt im Leben der Neuköllner. Mit diesem Thema befasst sich eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln in der Ehrenhalle des Friedhofs Lilienthalstraße 7, die vom 26. September bis 10. November zu sehen ist.

Die Schau widmet sich vielen Facetten des Kriegsgeschehens: Zehntausende Männer zogen als Soldaten an die Front, Tausende kehrten nie zurück. Frauen und Jugendliche übernahmen ihre Arbeit in den Betrieben, litten Hunger und Not. Verwaltung, Kirchen und Schulen organisierten die Heimatfront, die mit zunehmender Dauer des Krieges immer mehr zu bröckeln begann. Gerade in Neukölln, wo der Antimilitarismus bereits vor 1914 besonders stark gewesen war, äußerte sich schon früh Protest gegen das sinnlose Morden und die katastrophale Versorgungslage.

Weitere Informationen:

www.museum-neukoelln.de

nm

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