Kunst für einen guten Zweck

Malerei: Ekaterina Moré stellt prominente Frauen als moderne griechische Musen in neun Portraits dar

Starke Frauen der Gegenwart als Klio, Thalia, Urania oder Kalliope darzustellen, ist der Hintergrund des Musenprojekts, mit dem die russischstämmige Malerin Ekaterina Moré unterschiedliche Aspekte der Weiblichkeit charakterisieren möchte. Sie betont dabei Sinnlichkeit, Schönheit, Ausstrahlung und setzt die Frau mit roten Lippen und weichen Formen in Szene. Ihre Bilder werden noch bis zum 15. November in der Art Galerie Richter am Kurfürstendamm 188 ausgestellt.

Stilisierte Bilderreihe

Für ihre neun Gemälde der griechischen Musen hat die Künstlerin Annabelle Mandeng, Regina Halmich, Tina Ruland, Sonja Kiefer, Xenia Seeberg, Valerie Niehaus, Tanja Bülter, Cassandra Steen und Jenny Jürgens als Modelle gewinnen können. Sie wurden mit den jeweils zugehörigen Attributen wie Papierrolle, Theatermaske, Efeukranz, Schwert oder Himmelskugel und Zeigestab auf der Bilderreihe stilisiert. Moré malte ein halbes Jahr lang nach Fotos der Frauen.

Unterstützte Projekte

Die Werke werden vom 3. bis 30. November auf die Internetseite von United Charity gestellt und dort zur Versteigerung angeboten, um Kinderhilfsprojekte zu unterstützen. „Die neun Bilder haben einen Gesamtwert von 35.000 Euro, und der komplette Erlös geht an die Stiftung ,Tribute to Bambi‘. Das Projekt wird von der Zeitschrift ,Bunte‘ begleitet. Ein Angebot über 3.000 Euro für das Bild mit Valerie Niehaus gibt es schon“, erzählt Moré stolz. Auch Tina Ruland ist begeistert: „Die Idee und die Bilder gefallen mir sehr. Und ich freue mich, wenn ich etwas tun kann, um zu helfen.“ Die Schauspielerin engagiert sich außerdem für SOS-Kinderdörfer und Tiere. Auch Regina Halmich ist aktiv: Sie ist Botschafterin für das Deutsche Kinderhilfswerk. Die 37-jährige ehemalige Boxweltmeisterin will sich vor allem gegen Kinderarmut in Deutschland stark machen. „Ich bin künstlerisch gar nicht begabt“, gesteht sie, „und gerade deshalb besonders beeindruckt von der Ausstrahlung der Bilder.“

Anke Walter / Bild: Anastasia May

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