Flamenco erobert Berlin

Tanzkultur: Ein zentrales Fest zelebriert die urspanische Kunst in all ihren Facetten

Die spanische Musiktheaterproduktionsfirma Endirecto FT und die Asociación Flamenco en El Mundo veranstalten vom 30. November bis 7. Dezember erstmalig das Festival „Flamenco en Berlín“, das Tradition und Avantgarde der Flamenco-Kunst verbindet und zugleich Treffpunkt für die lokale und überregionale Flamenco-Szene sein will. Veranstaltungsorte sind die Akademie der Künste am Hanseatenweg, das Instituto Cervantes, Nähe Hackescher Markt, sowie das Flamencostudio Amparo de Triana in der Belziger Straße.

In seiner ersten Edition präsentiert das Festival unter anderem Bühnenshows mit dem Ensemble Compañía Belén Maya und dem Pianisten Dorantes (David Peña), der von Leonor Leal tänzerisch begleitet wird. Zum Eröffnungskonzert performt Rosario la Tremendita, eine der spannendsten Vertreterinnen des modernen Flamencogesangs. Gitarrenliebhaber wiederum dürfen sich auf Antonio Jiménez freuen, der als einer der virtuosesten Erben Paco de Lucías gilt.

Berlin als neuer Hotspot. Ziel der Veranstaltung ist es, der Flamenco-Kunst einen festen Platz in der Kunst- und Tanzmetropole Berlin zu verschaffen, ein Schaufenster für die gewagtesten Produktionen zu bieten und die Hauptstadt langfristig als Kreationszentrum für die internationale Flamenco-Szene zu etablieren. Mit einer sehr aktiven Szene von mehr als 2.000 Liebhabern, den sogenannten aficionados, und zahlreichen Locations, in denen Flamenco angeboten und unterrichtet wird, zählt Berlin bereits heute zu einem der europäischen Hotspots des Flamenco. Doch seit dem Ende des erfolgreichen „Flamenco Festival Berlin“ (1996-2007) fehlt ein zentraler Treffpunkt mit hoher Außenwirkung. Diese Lücke will „Flamenco en Berlín“ schließen. Das vielfältige Programm verspricht nicht nur Qualität, sondern zeigt auch einen innovativen und überraschenden Blick auf den Flamenco und seine neuesten Entwicklungen, ohne dabei die Wurzeln dieser traditionsreichen Kunst zu vergessen. So lädt die einstige Avantgardistin des Flamenco, Belén Maya, zu einem Streifzug durch ihre wichtigsten Choreographien. Belén erhielt in diesem Jahr anlässlich ihres dreißigjährigen Bühnenjubiläums den renommierten Kritikerpreis des Festival de Jerez, dem weltweit wichtigstem Flamenco-Festival. Das Kuratorenteam – bestehend aus Guiomar Fernández Troncoso, Direktorin von Endirecto FT , Francesc Puértolas, Kulturreferent im Instituto Cervantes Berlin, Flamenco-Tänzer Michael Schuldt sowie Manuel Moraga, Journalist bei Radio Nacional de España und Präsident der Asociación Flamenco en el Mundo – legt besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit der lokalen Szene.

Flamenco-Stars geben Workshops. So performen hiesige Flamenco-Künstler gemeinsam unter dem Motto „Flamenco in Berlin“. Das Programm wird abgerundet durch Workshops mit Belén Maya und Antón Jiménez, Fachgesprächen, einem Dokumentarfilm sowie einer Ausstellung und Intervention des bildenden Künstlers Patricio Hidalgo.

Tickethotline: 01805 700 733
(Festnetz 0,14 €/Min.; Mobilfunknetz max. 0,42 €/Min.)

Josephine Bilk / LuisCastillaFotografía

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