Ein Kammerchor auf Stimmenfang

Musik: In Biesdorf werden noch Sänger, Sponsoren und Auftrittsmöglichkeiten gesucht

Satt und voll im Volumen, exakt im Rhythmus und mit mächtig Bass und Höhen schallt es immer mittwochabends durch den Saal des Pflegewohnzentrums am Cäcilienplatz. Dann übt hier der Kammerchor Biesdorf, der im November dieses Jahres gegründet wurde und inzwischen schon über 20 Mitglieder zählt. Zwischen zwölf und 36 Personen sowie jeweils zwei Stimmlagen im Sopran, Alt, Tenor und Bass gehören zu einem Kammerchor, um das klassische Repertoire aufführen zu können.

Premiere gelungen. Die Feuertaufe des Chors gab es Ende November beim Adventssingen vor den Bewohnern des Pflegewohnheims am Cäcilienplatz. Das Repertoire an diesem Nachmittag hatte dem Anlass entsprechend natürlich weihnachtlichen Charakter. Auch zum nächsten Termin am 17. Dezember werden noch die Titel „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und „Es schläft die Welt, in tiefem Schnee gehüllet“ auf der Liederliste stehen. Aber schon für das Frühjahr 2015 feilt Chorleiter Martin Kondziella am neuen Konzept mit vielen anderen Stücken aus den Epochen zwischen Renaissance und Gegenwart. „Zurzeit suchen wir noch ein paar Mitsänger. 30 Leute sollte unser Chor schon stark sein. Ideal wären noch Verstärkungen besonders bei den jungen Stimmen in den Sopran- und Basslagen“, erklärt Barbara Parr, eine der Sängerinnen im Chor, die sich gemeinsam mit ihrem Mann Otto Parr (Bass) um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert.
Nächste Auftritte. Wer den Kammerchor Biesdorf einmal live kennenlernen möchte, sollte am 17. Dezember, um 19 Uhr beim Weihnachtskonzert in der Krankenhauskirche im Wuhlgarten die Gelegenheit nutzen. Der Eintritt ist frei und der Chor hofft auf ein spendenfreudiges Publikum. „Neben „Stimmverstärkung“ suchen wir natürlich auch noch Sponsoren, die unsere Auftritte und Aufnahmen unterstützen können“, so Barbara Parr, die gemeinsam mit ihren Chorkollegen bereits jetzt nach Auftrittsorten und Angeboten für das kommende Jahr sucht. „An der Internetseite basteln wir noch etwas, aber im Berliner Chorverband sind wir bis zum Jahresende registriert“, erklärt die Sopranistin den Stand der Dinge.
Kontakt: 0157 – 718 212 90

Stefan Bartylla / Bild: Stefan Bartylla

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