Geldsegen für Spandau

Investition: Gesundheit, Sicherheit, Bildung und Sport profitieren davon

Spandau erhält 30,2 Millionen Euro für Gesundheit, Sicherheit, Bildung und Sport. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin hat einstimmig die Investitionsmaßnahmen des Sondervermögens Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) beschlossen.

Gewinn für Schulen

„Der Hauptausschuss hat die Spandauer Linie voll bestätigt. Vier Schulen profitieren davon. Damit ist sogar noch mehr erreicht worden als der Beschluss der BVV zur Umsetzung des SIWA in Spandau vorgesehen hatte“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Haß. „Mit der Sanierung zusätzlicher Unterrichtsräume für die B.-Traven-Gemeinschaftsschule ist die bis zuletzt umstrittene Einrichtung einer eigenen Grundstufe endlich beschlossene Sache. Das freut uns besonders, weil damit für die Schule ganz neue Chancen eröffnet werden. Außerdem haben die Koalitionsfraktionen bereits verabredet, dass die Sanierung dieser Räume mit dem nächsten SIWA fortgesetzt werden wird.“ Auch die CDU-Fraktion ist froh. „Vor wenigen Wochen wurden bereits sechs Millionen Euro für einen neuen OP im Waldkrankenhaus und 16 Millionen Euro für die Landespolizeischulen genehmigt. Die CDU freut sich, dass das Abgeordnetenhaus weitere Maßnahmen genehmigt hat“, erklärt Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Er und seine Kollegen Gerhard Hanke und Matthias Brauner haben den Keglern in der Siemensstadt die gute Nachricht überbracht, dass die Pläne, das Areal am Lenther Steig zu einem energieeffizienten und modernen Schul- und Sportstandort „Energie Plus Campus“ zu entwickeln, jetzt Realität werden können.

Neue Sportflächen

Spandau erhält 8,2 Millionen Euro für Schulsanierungen und neue Sportflächen. Davon profitieren neben der B.-Traven-Schule die Schule am Staakener Kleeblatt und die Grundschule Windmühlenberg. Außerdem steht jetzt Geld für den Erwerb des Grundstücks und der Keglerhalle am Lenther Steig/Goebelstraße 147 sowie für die Sanierung der dort stehenden Sporthalle zur Verfügung. Auch der Kauf des Grundstückes am Brunsbütteler Damm 451 zur Errichtung einer Sportanlage ist jetzt möglich.

Anke Walter / Bild: Thorsten Schatz

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