Nicht auf Kosten von Kleingärten

Grün:  SPD will den Schutz der Parzellen weiter vorantreiben

In Berlin gibt es mehr als 73.000 Parzellen – mehr als in jeder anderen Metropole. Die SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz und Swen Schulz hatten Ende April erneut zu einer großen Konferenz über die kleinen Gärten eingeladen. „Die Kleingärten in Berlin sind grüne Oasen. Sie dienen der Erholung, dem Natur- und Insektenschutz und sind ein Ort, wo sich unterschiedliche Generationen begegnen und gemeinsam engagieren können,“ erklärte SPD-Fraktionschef Raed Saleh auf der Konferenz, zu der unter anderem auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Stadtrat Stephan Machulik gekommen waren.

Dauerhaft sichern

Von den 920 Kleingartenanlagen mit einer Gesamtfläche von rund 3.000 Hektar sind etwa dreiviertel in Landeseigentum. „Der Auftrag an den Senat ist klar formuliert. Wir wollen möglichst alle Kleingärten dauerhaft und verbindlich sichern. Dafür wurde eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet, die intensiv an den Schutzfristen für die Kleingartenanlagen arbeitet. Bis zum Juli 2015 sollen die Ergebnisse unter Beteiligung des Landeskleingartenbeirats vorliegen“, sagte Daniel Buchholz. Derzeit stehen etwa 90 Prozent der landeseigenen Kleingärten unter Schutz.

Mit dem Kleingartenentwicklungsplan wird intensiv an der dauerhaften Fortschreibung der Schutzfristen gearbeitet. Den Forderungen nach der Aufgabe von Kleingartenanlagen zugunsten von städtischen Neubauten erteilte Daniel Buchholz eine klare Absage: „Berlin braucht Wohnraum, aber nicht auf Kosten der Kleingartenanlagen.“

aw

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