Schnell mal die Welt retten …

Umwelt: Berliner Schüler für ihre Ideen zum Klimaschutz ausgezeichnet

Mit dem Klimaschutz kann nicht früh genug begonnen werden. Deshalb haben zwei Senatsverwaltungen zusammen mit der GASAG den Wettbewerb „Berliner Klima-Schulen“ ins Leben gerufen. Schulen, die dieses Gütesiegel tragen, werden bei der Vergabe von Sanierungsmitteln besonders berücksichtigt. Die diesjährigen Gewinner erhielten jetzt ihre Auszeichnungen. Der erste Preis ging an eine Schule in Pankow. Das Spandauer Oberstufenzentrum TIEM belegte immerhin noch Platz vier und kassierte dafür 500 Euro. Bei der Online-Abstimmung über die beste Projektidee überzeugte das Wilhelmstadt-Gymnasium.

Erneuerbare Energien

„Das OSZ TIEM setzt sich mit der Nutzung von erneuerbaren Energien auseinander“, sagt Bernd Roske, Abteilungsleiter am Oberstufenzentrum. Für diesen Zweck wurde ein sogenannter Energiepfad durch die Schule und bis in den Außenbereich entwickelt. Der Weg ist mit Informationstafeln zum Thema Energie und Ressourcen bestückt. Aber es bleibt nicht nur bei der Theorie. Mit selbstentworfenen Modellen zeigen die Schüler, wie Sonne und Wind als Energielieferant genutzt werden können. „Wir haben sogar einen funktionsfähigen Solargrill gebaut, auf dem richtig gebrutzelt werden kann“, so Bernd Roske. Die Schüler der ausgezeichneten Klasse sind zwischen 16 und 17 Jahre alt und werden zum staatlich geprüften energietechnischen Assistenten mit Schwerpunkt regenerative Energietechnik ausgebildet. Fürs kommende Schuljahr sind übrigens noch Ausbildungsstellen frei. Die Schüler haben die Aussicht sowohl auf den genannten Berufsabschluss als auch auf die Fachhochschulreife. Die mittlere Reife ist Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung. Mädchen sind sehr willkommen. Bereits zum zweiten Mal erhielt eine Klasse am Wilhelmstadt-Gymnasium den Publikumspreis. Online stimmten Freunde, Schüler und Verwandte für die beste Projektidee. Das war der Film „Das Schicksal der Welt liegt auch in unserer Hand“. Darin beschäftigt sich eine 8. Klasse mit dem Thema Treibhauseffekt. Schüler und Lehrer werden zum Beispiel befragt, wie sie es mit der Mülltrennung halten und es gibt allgemeine Energiespartipps zum Schulalltag. „Alles wurde filmisch dargestellt, aber auch in einer Broschüre festgehalten, die verteilt worden ist“, sagt die Biologielehrerin Kerstin Burmester, die das Projekt mit einer Kollegin betreut hat.

Festlicher Rahmen

Die Preise wurden im festlichen Rahmen im Umweltforum in Friedrichshain von den Staatssekretären Mark Rackles und Christian Gaebler, von Rainer Knauber von der GASAG und von Linda Mederake, Vorstandsmitglied der BUNDjugend, übergeben.

Anke Walter / Bild: löwenholz kommunikation

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