Jetzt bekommen Väter ihre Bärenpreise

Kienbär: Drei Auszeichnungen werden am 11. Juni in der „Alten Marzahner Börse“ verliehen

Die Marzahn-Hellersdorfer Väterpreisinitiative „Kienbär“ biegt mit der Preisverleihung am 11. Juni in die Zielgerade für das Jahr 2015 ein. Seit Ende Februar hatten die Junioren rund 40 Preis-Kandidaten besucht und unter die Lupe genommen. Männer, die sich für die Familie in besonderem Maße einsetzen, Menschen im Ehrenamt, die im sich Sinne der Vatersache engagieren und Vorschläge aus Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Initiativen werden nun mit dem Kienbärpreis ausgezeichnet.

Schwere Trophäen

Die Wahl steht jetzt fest und drei ganz liebenswerte Trophäen werden am kommenden Donnerstag in der Marzahner Börse überreicht. Die Metall-Künstler Kerta von Kubin und Claudio Greco haben dazu drei Exemplare des rund fünf Kilo schweren Kienbären aus Stahlplatten geformt und geschweißt. Die Künstler kamen vor zwei Jahren vom ehemaligen Kunsthaus Tacheles und betreiben nun ein Atelier in der Alten Börse. Ab 16.15 Uhr sind neben den geladenen Gästen alle Marzahn-Hellersdorfer Mitmenschen willkommen. „Wir haben in den vergangenen Monaten alle vorgeschlagenen Projekte und Personen besucht und uns entschlossen, Preise in drei gleichwertigen Kategorien zu vergeben“, erklärt Familienstadträtin Julia Witt. Mit-Initiator des Marzahn-Hellersdorfer Väterpreises, Christian Mönickes, selbst Preisträger einer bundesweit ausgeschriebenen Vaterkür aus dem Jahr 2013 berichtet von kontroversen Diskussionen in der Jury. „Jede Nominierung war eine Ehrung für sich“, umschreibt Martin Schönicke als Familienhelfer bei der PAD gGmbH das Prozedere. Schließlich sei dieses Verfahren auch nützlich für weitere Schritte, um Familie und Väter in ihren Aufgaben mit initiativen Angeboten zu stärken. „In den Gesprächen mit den Väterpreis-Kandidaten haben wir auch viel über Bedarfe und schon vorhandene Angebote erfahren. Die Aufgabe besteht jetzt darin, einzelne Aktionen miteinander zu vernetzen“,
so Schönnicke.

Großer Bedarf

„Der Väterpreis selbst dient dazu, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Sache zu gewinnen und Bedarfe festzumachen, die das Leben von Alleinerziehenden erleichtern und ergänzen können“, so Witt. Vom Info-Faltblatt über die Anstellung mehr männlicher Erzieher in Kitas sei der Bedarf groß. „Ein Ort, um sich über die gemeinsame Familiensache auszutauschen, könnte die Marzahner Börse selbst sein“, so Stadträtin Witt. Die Preisverleihung soll auch ein Familienfest werden, an dem sich auch ein Forum in dieser Sache finden könnte. Die Preisverleihung
startet um 17 Uhr.

www.kienbaer.berlin

Stefan Bartylla (Text und Bild)

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