Senat zu Gast im Lichtenberger Rathaus

Bezirksbesuch: Regierender Bürgermeister und seine Senatoren machen sich ein Bild vor Ort

Mitte Juni war der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit seinem Senatorenteam im Lichtenberger Rathaus zu Gast, um vor Ort mit der Bezirksbürgermeisterin und den Stadträten neueste Entwicklungen im Bezirk zu erörtern. „Die Wachstumsprozesse, die es in ganz Berlin gibt, finden wir hier in voller Wucht vor,“ so Müllers Erkenntnis nach der Senatssitzung im Lichtenberger Ratssaal.

Modell Zertifikat

Beeindruckt zeigte sich der Regierende vor allem von dem Konzept der Zertifizierung als familienfreundlicher Bezirk. Bereits unter Bezirksbürgermeister Geisel (SPD) war eine Begutachtung des Bezirkes beauftragt worden, in der die Lichtenberger Stärken und Schwächen als Ort für familienfreundliches Leben heraus gearbeitet wurden. Am Freitag zuvor hatte das Bezriksamt ein Ergebnis vorgelegt bekommen. „Das Verfahren könnte Modellcharakter bekommen. So ein Zeugnis belegt, wo sich in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht etwas weiterentwickeln muss“, so Müller. „Mit diesem Papier konnten wir beim Senat auch verdeutlichen, dass wir mit unserem derzeitigen Expansionskurs im Bezirk einen deutlich höheren Personalaufwand in den Ämtern haben“, so Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro in der Pressekonferenz nach der Senatssitzung im Lichtenberger Rathaus.

Breitband kommt

Als weiteres wichtiges Thema war an diesem Morgen der Ausbau des Breitbandnetzes für die Telekommunikation auf der Agenda. „Der Mix in der Spannweite von kreativer Wirtschaft bis zu Maschinenbau im Lichtenberger Gewerbe ist so groß, wie bei kaum einem anderen Berliner Bezirk. Allein aus diesem Grund muss jetzt verstärkt in ganz Lichtenberg auch die Telekommunikationssituation per Breitbandnetz weiter vorangetrieben werden“, so Wirtschafts- und Technologiesenatorin Cornelia Yzer (CDU). Technik und bezirkliches Wachstum wurde schließlich auch unter dem Tagesordnungspunkt Smart-City und E-Government behandelt. „Wir müssen in den Bürgerämtern nicht jede Dienstleistung vor Ort anbieten – vieles wird in Zukunft von zu Hause aus am Rechner erledigt werden können“, so Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro.

Tour danach

Eine Strategie, die schließlich auch die angespannte Personalsituation in den Ämtern verbessern könnte. Nach dem Rathaustermin ging es für Senatoren und Bürgermeister schließlich auf Bezirkstour mit den Stadträten.

Stefan Bartylla (Text und Bild) 

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