Vereint in Aktion

Soziales: Drei Bürgerinitiativen schließen sich zu einem Bündnis zusammen

Die drei bezirklichen Bürgerinitiativen Cornelsenwiese, Olivaer Platz und Henriettenplatz bündeln ihre Kräfte und treten seit kurzem als Aktionsgemeinschaft Bürgerbündnis in gemeinsamer Sache auf. Die Vereinigung will einen losen, von Interessen geleiteten Dachverband darstellen, wobei jede einzelne Initiativgruppe in ihrem Handeln autark bleiben will. „Uns eint der gemeinsame Kampf für mehr Bürgerbeteiligung“, erklärt Bürgerbündnis-Sprecher Heinz Murken, der gleichzeitig als Sprecher der Bürgerinitiative Henriettenplatz verantwortlich zeichnet.

Weitere Bürgerinitiativen willkommen

Das Ziel des neugegründeten Bündnisses sind gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen. Dabei wollen die 50 Bündnis-Aktivisten unter anderem dafür sorgen, dass Informationen über geplante Bauprojekte rechtzeitig an betroffene Anwohner weitergegeben werden. „Wir gehen davon aus, dass sich unserem Bündnis noch weitere Initiativen anschließen“, so Murken. Das vorrangige Ziel dieser Interessengemeinschaft ist der Erhalt innerstädtischer Grünflächen und Kleingärten im Bezirk. Die Zusammenarbeit laufe sehr gut, die Teilnahme an Ausschusssitzungen werde zwischen den Mitgliedern je nach Ressourcen verteilt. Derzeit arbeiten die Aktiven an der Erstellung einer Bündnis-Website fürs Internet. „Gerade im Vorfeld der Berliner Wahlen im nächsten Jahr wollen wir die Diskussion über den Umgang mit Grünflächen und Kleingärten im Sinn der von uns vertretenen Anwohner positiv beeinflussen“, sagt Murken. Gemeinsam wollen die Gruppenmitglieder im Bezirk für ein soziales und grünes Charlottenburg-Wilmersdorf kämpfen und „nicht hinnehmen, dass mit dem Argument, Berlin brauche mehr Wohnungen, funktionierende Wohnviertel in ihrer Substanz bedroht werden“.

Neu belebt

Der Aktionsgemeinschaft Bürgerbündnis erfährt eine Neubelebung. Sie wurde ursprünglich im Juni 2002 von den Bürgerinitiativen Stuttgarter Platz, Verkehrschaos Halensee und Henriettenplatz gegründet und bestand in dieser Zusammensetzung insgesamt vier Jahre lang. „In dieser Zeit haben wir durch unsere gemeinsame Arbeit einiges für die Bewohner unseres Bezirks erreicht“, so Murken, der bereits damals als Sprecher agierte und für die Vernetzung der einzelnen Gruppen verantwortlich zeichnete. So hätte sich das Bündnis gemeinsam mit der Bürgerinitiative Fasanenplatz gegen ein Bürohaus an der Südspitze der Gerhardt Hauptmann Anlage eingesetzt, mit der Bürgerinitiative Güterbahnhof Halensee ein Möbelzentrum in der Größe des KaDeWe in Halensee gestoppt und somit den Standort für die bisherigen Gewerbetreibenden gesichert.

Kontakt

Wer die neue Aktionsgemeinschaft unterstützen will und Kontakt sucht, findet Ansprechpartner in der jeweiligen BI-Sprechern, wie z. B. Heinz Murken von der BI Henriettenplatz: heinz.murken@mac.com

Michaela Bavandi (Text und Bild)

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