Vierte Lange Nacht der Religionen

Stadtleben: Gotteshäuser und Gemeinden laden am 29. August ein

Sie ist ein wahres Schmuckkästchen – die Neuapostolische Kirche in der Neuköllner Straße 228. Wer es sich schon immer mal anschauen und erfahren wollte, was das Besondere an dieser Kirche und ihrer Gemeinde ist, der hat nun Gelegenheit dazu. Am 29. September lädt die Gemeinde Berlin-Rudow im Rahmen der Langen Nacht der Religionen Interessierte von 18 bis 23 Uhr ein, ihr schönes Gotteshaus zu besuchen und mehr über den neuapostolischen Glauben zu erfahren.

Geöffnete Türen

Die Lange Nacht der Religionen findet bereits zum vierten Mal im gesamten Stadtgebiet Berlins statt. 90 Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel, und Gemeindehäuser verschiedener Religionen öffnen an diesem Tag ihre Türen, laden zu Ausstellungen, Konzerten, Gesprächsangeboten, Meditationen, Gottesdiensten und vielem mehr ein.

Kleine Kirchen

An der Langen Nacht der Religionen beteiligen sich Gemeinden sowohl der großen Religionsgemeinschaften wie zum Beispiel aus der Evangelischen Landeskirche der Berliner Dom, aus der Katholischen Kirche die St. Hedwigskathedrale, die muslimische Sehitlik-Moschee, das jüdische Bildungszentrum Chabad, das Tibetanisch-Buddhistische Zentrum oder die Hindu-Gemeinde Berlin als auch zahlreiche kleine christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften wie die Bahai, die Aleviten oder die Sikhs. Erstmalig in diesem Jahr sind auch sogenannte heidnische Gruppen wie der Eldaring oder Pagane Wege und Gemeinschaften dabei, also Gruppen, die sich auf indigene Religionen Europas beziehen. Neben den Religionsgemeinschaften nehmen auch interreligiöse Initiativen teil. So unter anderem das House of One, die franziskanische Initiative 1219 oder Salaam-Schalom aus Neukölln. Weitere Informationen gibt es online.

(mw) / Bild: nak-rudow.de

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