Wir sind die Zukunft

Wirtschaft: Berliner Abendblatt stellt nachhaltige Unternehmen vor

Sie wollen nicht nur Geld scheffeln, sondern auch ein bisschen die Welt verbessern. Inzwischen hat sich eine neue Generation von Unternehmern in Berlin etabliert, deren Firmenkultur und Geschäftsmodelle sich immer mehr auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit konzentrieren.

Da gibt es zum Beispiel Milena Glimbovski. In ihrem Supermarkt „Original Unverpackt“ wird komplett auf Verpackungen verzichtet. Oder Felix Weth mit seinem Online-Marktplatz „Fairmondo“. Hier werden vor allem fair gehandelte und nachhaltige Produkte angeboten. Zur Brauerei „Quartiermeister“ von Peter Eckert gehört auch noch ein Verein. Dessen Aufgabe ist es, darüber zu entscheiden, wie die Gewinne, die mit dem Bier erwirtschaftet werden, sinnvoll für soziale Projekte im Bezirk verwendet werden können. Inzwischen hat auch die Politik die neue Generation wahrgenommen: „Solche Unternehmen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass es eine breite Bevölkerungsschicht gibt, die nicht länger die sozialen Auswirkungen ihres Konsums ignorieren will. Deshalb achten Firmen vermehrt auf soziales Engagement. Das sind die Geschäftsmodelle der Zukunft“, sagt Peter Beckers (SPD), stellvertretender Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg. Was hier geschieht, ist das Symptom einer größeren Entwicklung: Junge Unternehmen geben Menschen die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen was mit ihrem Geld passiert.

Das Berliner Abendblatt wird in loser Folge über diese Firmen berichten, Ihnen ihre Macher, Ideen und Projekte vorstellen.

Gregor Ottow

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