Mit dem Spaten in den Kiez

Aktionstag: Helfer legen einen Naschgarten an der Regenbogen-Grundschule an.

Die Regenbogen-Grundschule hat bei der Umgestaltung ihres Schulgartens jetzt handfeste Unterstützung erhalten: Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) und Ingo Malter, Geschäftsführer des Wohnungsunternehmens Stadt und Land, griffen zu Spaten und Hacke, um das vorhandene Grün um einen Naschgarten zu erweitern. Die Aktion fand im Rahmen des stadtweiten „Aktionstages für ein schönes Berlin“ statt.

Engagement würdigen

NE_S8_2„An vielen Orten in der Stadt setzen sich Berlinerinnen und Berliner für ein gepflegtes Stadtbild ein“, so Kollatz-Ahnen. „Sie machen die Stadt zu ihrem Anliegen, um sich hier wohl und zu Hause zu fühlen. Diese vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger wollen wir mit unserem heutigen Arbeitseinsatz würdigen.“

Malter ergänzt: „Schulgärten tragen beispielhaft dazu bei, dass sich die Menschen mit ihrem Wohnumfeld identifizieren. Die Möglichkeit, selbst zu gestalten, bringt Menschen zusammen und stärkt die Bindung an den Kiez. Als Wohnungsbaugesellschaft im Bezirk fördern wir dies mit Freude“.

Um den neuen Garten anzulegen, der künftig Obstsorten wie Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und auch Äpfel hervorbringen soll, arbeiteten neben zahlreichen Schülern sowie Lehrern auch zehn Mitarbeiter der Stadt und Land vor Ort mit. Im Zuge der gemeinsamen Anstrengung wurden zugleich saisonbedingte Arbeiten wie die Pflanzung neuer Hecken und die Erneuerung der Beet-Begrenzungen mit Weide und Haselnuss sowie eine Anböschung angegangen, wird mitgeteilt. Die engagierten Helfer seien von Experten der Lenné-Akademie fachkundig angeleitet worden, die die Aktion unterstützten.

Miteinander fördern

Die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat ihren Hauptsitz in Neukölln und betreut in diesem Bezirk rund 22.100 Mieter in rund 8.200 Wohnungen. Allein im Rollbergviertel, in dessen Einzugsgebiet sich die Regenbogen-Grundschule befindet, wohnen den Angaben zufolge Menschen aus 30 Nationen zusammen. Die Unterstützung von gesellschaftlichen und sozialen Aktivitäten und Initiativen fördere ein friedliches Nebeneinander von Menschen unterschiedlicher sozialer Milieus und ethnischer und kultureller Herkunft und würden dadurch zum sozialen Frieden der Wohngebiete beitragen. Dabei legt das landeseigene Unternehmen nach eigenen Angaben Wert auf langfristige und nachhaltige Kooperationen.

nm/red / Bilder: Stadt und Land

 

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