Berlin unter doppelter Beleuchtung

Stadtkunst: Zwei Festivals rücken die Hauptstadt ins rechte Licht.

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Berlin leuchtet hüllt das Weinhaus Huth am Potsdamer Platz in eine tolle Projektion.

Warum auch nicht! Berlin verträgt – wie Opernhäuser, Tierparks, Universitäten oder Flughäfen beweisen – locker das zwei- bis vielfache bestimmter Institutionen. Warum nicht auch zwei Festivals, die dem Licht und seinen phantastischen Möglichkeiten gewidmet sind. Berlin leuchtet und das Festival of Lights probieren nun schon seit drei Jahren ein mehr oder weniger friedliches Nebeneinander und schaffen es, nicht nur hunderttausende Touristen in die Stadt zu locken, sondern auch die Berliner selbst zu begeistern.

Weltmetropole Berlin

Los geht‘s am 2. Oktober auf dem Potsdamer Platz mit dem Festival Berlin leuchtet. Der Marlene-Dietrich-Platz und die Spielbank Berlin bilden die Kulisse für die Auftaktveranstaltung, deren Abschluss eine Lichterparade durch das Areal ist. Der Verein Berlin leuchtet will im internationalen Jahr des Lichts der Unsesco bis zum 18. Oktober strahlende Akzente auf die Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt setzen. „Wir freuen uns sehr, mit dem Lichterfest in diesem Jahr den Weg der Hauptstadt von ihrer Teilung hin zu ihrer heutigen Bedeutung als Weltmetropole aufzuzeigen. Unter dem Motto ‚Light of Change – Berlin von der geteilten Stadt zur Weltmetropole’ zeigen wir mit rund 70 Lichtinstallationen die ganz verschiedenen Gesichter unserer Hauptstadt“, erklärt Uwe Timm, Vorstandsvorsitzender Berlin leuchtet.

Einzigartiges Spektakel

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Geführte Fotosafaris gibt es am 9. und 10. sowie am 16. und 17. Oktober.

Ein Highlight des zweiwöchigen Festivals soll die Illumination am Leipziger Platz werden. An der Mall of Berlin wird in rund elf Metern Höhe eine acht Meter große, weiße Maske befestigt, in die ein gigantisches 3D-Video-Mapping mit einer Projektion der Künstlergruppe Resorb integriert wird. „Hier wird unseren Gästen jeden Abend ein einzigartiges Licht-und Video-Spektakel geboten“, sagt Uwe Timm weiter. Ein weiteres Highlight des Lichterfestes wird am 4. Oktober ein Feuerwerk auf dem Europa Center sein anlässlich des 50. Geburtstages des Gebäudes am Breitscheidplatz.

Neue Dimensionen

Am 9. Oktober startet dann das Festival of Lights. Unter dem diesjährigen Motto „New Dimensions“ ruft es zum aktiven Mitmachen durch eigene leuchtende Beiträge oder bei den vielfältigen Aktionen des Festivals auf. Das 10. Festival of Lights kommt mit vielen Neuheiten und Innovationen daher. Erstmals werden im Rahmen eines internationalen Wettwerbs jeden Abend sechs 3D-Video-Mappings in einer Show auf dem Brandenburger Tor gezeigt. In einem Auswahlverfahren hat eine Jury für die insgesamt zwei Festival-Awards sechs Finalisten aus sechs Ländern ermittelt. Zum einen für das Thema „New Dimensions“ und zum anderen für den „Vision of Energy“-Award, präsentiert vom neuen Festivalpartner E.ON. Mitwirken kann man im diesjährigen Festival of Lights beispielsweise an einer großen Kunstaktion: Anlässlich des Jubiläums von „50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland“ wird aus eingesandten Fotos ein großes Kunstprojekt entstehen. Neu beim Festival of Lights dabei ist der Berliner Musiker und Grammy Nominee Paul van Dyk, der als weltweiter Botschafter des Festival of Lights fungiert und auch den diesjährigen Festival-of-Lights-Song „Lights“ geschrieben hat.

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    Der Ernst-Reuter-Platz erinnert diesmal an das Jahr des Lichts bei Berlin leuchtet.

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    Stern & Kreis und die Reederei Riedel bieten Ausflüge zu Wasser an.

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    Der Berliner Dom leuchtet nicht nur außen. Auch drinnen ist jede Menge los.

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    Die Berliner Börse wird im Rahmen der Reihe Objekte & Projekte in Farbe getaucht.

Weitere ausführliche Informationen zu beiden Festivals finden Interessierte hier: 

http://festival-of-lights.de/ und http://berlin-leuchtet.com/

Manfred Wolf / Bilder: FOL/Nelofee, Chr. Kruppa; Berlin leuchtet/Ag. Baganz (3), CityStiftung Berlin, weinhaus Huth 

 

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