Hier wird wohnen zur runden Sache

Titelstory: „Neues Berlin“ eröffnet seinen Wohnzylinder in der Degnerstraße

Trotz seiner 32 Ecken ist das neueste Projekt der Wohnungsbaugenossenschaft Neues Berlin eine richtig runde Sache geworden. Wo noch vor eineinhalb Jahren eine Baubrache klaffte, ist Anfang Oktober ein Wohngebäude eröffnet worden.

In Form und Aussehen hat die Architekturlandschaft in Alt-Hohenschönhausens einen echten Higucker erhalten. Die Wohnungen im Degnerbogen sind in sieben Etagen rund um das Atrium im Hausinneren angeordnet und öffnen sich trapezförmig vom Wohnungseingang und schließen mit Fenstern über die gesamte Wohnungsbreite ab. Großzügige Balkone, Fußbodenheizung und hochwertige Bodenbeläge gehören zum Standard aller Wohnungen.

Mit Kunst

Beeindruckende Architektur, modernste Technik und neueste Standards vereint der Degnerbogen.

Beeindruckende Architektur, modernste Technik und neueste Standards vereint der Degnerbogen.

Die Anforderungen an barrierearmes Wohnen fanden bei der Planung Berücksichtigung. Für die Kunst am Bau am Degnerbogen konnte die renommierte Schweizer Künstlerin Rita Ernst gewonnen werden. Sie hat – mit dem Atrium als Herzstück des Gebäudes – eine Komposition aus Licht und Farbe geschaffen, die sowohl das Gebäude als auch den Außenbereich kreativ einschließt. Kurz nach Eröffnung konnten bereits die ersten Umzugswagen mit den Einrichtungen der neuen Mieter auf das Gelände in der Degner Straße 36 rollen. 39 Wohnungen sind jetzt bereits übergeben worden und auch in den verbleibenden Wohnungen werden Mieter in den kommenden Wochen ihr neues Zuhause finden. Auch die Stephanus-Stiftung als langjähriger Partner der Genossenschaft wird dazu gehören und im Erdgeschoss drei Zwei-Zimmer-Wohnungen für betreutes Paarwohnen und eine Gemeinschaftswohnung unterhalten. Zur Eröffnungsfeier war auch Lichtenbergs Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro zu Gast. „Die Genossenschaft ‚Neues Berlin‘ ist für uns im Bezirk ein wichtiger Partner“, betonte sie in ihrem Grußwort. Herzlichen Applaus gab es für das scheidende Vorstandsmitglied Frank Scholze. „Mit dem Degnerbogen vollendet sich auch eine 25-jährige erfolgreiche Tätigkeit als Vorstand“, würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Krüger das Wirken von Frank Scholze. Mit dem Degnerbogen konnte ein Bauvorhaben abgeschlossen werden, das durch außergewöhnliche Grundrisse, eine offene Wohnatmosphäre und städtisches Flair in grünem
Umfeld besticht.

Gut angenommen

Der Degnerbogen hatte aufgrund seiner nahezu zylindrischen Grundform von Beginn an große Resonanz in der Öffentlichkeit gefunden. Alle 53 Mietwohnungen, die über zwei bis vier Zimmer und eine Fläche von rund 48 bis 145 Quadratmetern verfügen, sind in sieben Etagen um den Hausmittelpunkt herum angeordnet und über Laubengänge im Atrium zu erreichen. Der Degnerbogen ist bereits der fünfte Neubau der Wohnungsbaugenossenschaft in den vergangenen 25 Jahren. „Neues Berlin“ verwaltet über 6.000 Wohnungen im Nordosten Berlins in den Stadtteilen Hohenschönhausen und Weißensee und zählt rund
6.500 Mitglieder.

Red. / Bilder: Neues Berlin

 

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