Mehr bunte Vögel im Kiez

Gropiusstadt: Schüler bemalen Fliesen an Fasssade.

Sie sind groß, bunt und zu einem Markenzeichen geworden – die Fliesenkunstwerke von Schülern in der Berliner Gropiusstadt. Jetzt ist das insgesamt sechste Gesamtkunstwerk fertig. Es ziert die Hauswand des Mehrfamilienhauses am Feuchtwangerweg und ist vom Zwickauer Damm aus am besten zu bewundern. „Wir machen unser Quartier in der Gropiusstadt noch ein bisschen bunter. Es ist sehr schön zu sehen, mit wie viel Freude die Kinder und Jugendlichen bei der Sache waren“, sagt Cordula Fay, Leiterin der Abteilung Quartiersentwicklung beim Wohnungsunternehmen Degewo. Bei der feierlichen Einweihung waren neben Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer (SPD), auch viele der jungen Künstler anwesend. Das Fliesenkunstwerk im Feuchtwangerweg besteht aus 960 einzelnen Fliesen, ist 3,60 Meter breit und sechs Meter hoch. Das Thema des Kunstwerkes lautet „Vögel“, dementsprechend sind auf dem riesigen Bild viele buntgefiederte Vögel in ganz
unterschiedlichen Größen zu sehen. Rämer: „Die Schülerinnen und Schüler können stolz auf sich sein. Mit dem Kunstwerk haben sie ihre Nachbarschaft ein Stück weit mitgestaltet und für alle sichtbar Spuren hinterlassen. Es fliegen neue Vögel durch die Gropiusstadt.“

Jede der 960 Fliesen ist von Hand bemalt. Zehn Schulen der Gropiusstadt haben sich daran beteiligt, darunter die Janusz-Korczak-, die Walt-Disney und die Walter-Gropius-Schule. Die Degewo hat Fliesen, Farben und Pinsel zur Verfügung gestellt – und natürlich die Fassade.

nm/red

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