Kurze Wege zum richtigen Job

Beruf: Die ersten vier Berliner Jugendberufsagenturen wurden eröffnet.

Junge Menschen nahtlos von der Schule ins Berufsleben führen und die Arbeitslosigkeit noch massiver bekämpfen – das ist das Ziel der neuen Jugendberufsagenturen in Berlin.

Die ersten vier Anlaufstellen wurden am Donnerstag in Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf und Spandau eröffnet. Die zentrale Eröffnungsfeier fand am Tempelhofer Standort in der Alarichstraße 12–17 statt. Die Arbeit vor Ort wird ab sofort aufgenommen.

Novum für Berlin

Bis Ende 2016 sollen in allen Berliner Bezirken Standorte der Jugendberufsagentur geschaffen werden. Sinn der Neu-Strukturierung: Die Beratung für den Übergang von der Schule zum Job soll gebündelt werden. Agentur für Arbeit, U25-Teams der Jobcenter, Jugendhilfe und Berater der Berufsschulen sitzen ab sofort alle unter einem Dach. Ein Novum für Berlin. Als zentrales gemeinsames Vorhaben des Landes Berlin und der Bundesagentur für Arbeit soll die Jugendberufsagentur Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Weg in eine Ausbildung ebnen. Den bezirklichen Jugendämtern wurden mit der Einrichtung der Jugendberufsagenturen jeweils zwei Stellen zur Verfügung gestellt. In jedem regionalen Standort arbeitet zudem ein Berater der beruflichen Schulen. Kurze Wege und gebündeltes Fachwissen würden eingesetzt, um das Eintrittsalter in die Ausbildung von derzeitig 21 Jahren zu verringern sowie die hohe Abbruchquote bei Ausbildungen zu reduzieren.

Außerdem beraten und unterstützen seit Beginn des laufenden Schuljahrs 2015/16 an den Integrierten Sekundarschulen Teams aus einem Koordinator für Berufs- und Studienorientierung, einem Berufsberater der Agentur für Arbeit sowie einer Lehrkraft der beruflichen Schulen die Schüler auf ihrem Weg zum passenden Beruf. Auch die Gymnasien sind systematisch in das Netzwerk der Jugendberufsagentur eingebunden, um alle Schüler, die nicht in die gymnasiale Oberstufe übergehen oder welche die Oberstufe abbrechen, direkt zu erreichen. Ihnen werden alternativ berufliche Qualifizierungen angeboten. Natürlich sollen auch alle erfolgreichen Abiturienten kontaktiert werden.

Orientierungshilfe gefragt

Die Vielfalt der Studienangebote oder alternativer Wege in den Beruf ist heute so groß, dass immer mehr Schüler sowie ihre Eltern nach Orientierungshilfen fragen. Mit der Einbindung der Gymnasien in die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen werde in Berlin ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal in der Umsetzung von Jugendberufsagenturen realisiert, heißt es von Seiten der Senatsverwaltung.

Sara Klinke / Bild: Thinkstock/iStock/AlexRaths

 

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