Eine Schildkröte zum Verlieben

Spielareal vom Arnimplatz neu gestaltet.

Der absolute Star vom neu gestalteten Spielareal auf dem Arnimplatz ist eine große Schildkröte. Rund drei Tonnen schwer und gefertigt von einem Betonkünstler in Frankfurt/Main zieht die noch Namenlose sofort alle Blicke auf sich. So sehr, dass Bezirkstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne) bei der Übergabe vor wenigen Tagen seine Überzeugung äußerte, die Kinder würden bald nur noch vom „Schildkröten-Spielplatz“ sprechen.

Ufo gelandet

Stadtrat Kirchner vorm Schildkröten-Spielplatz

Stadtrat Kirchner vor dem Schildkröten-Spielplatz

Auf dem stark genutzten Spielplatz mussten im Juli 2014 große Teile der Spielkombination aus Holz abgebaut werden, da Stützpfosten morsch und verfault waren. Die übrigen Spielgeräte waren nur noch wenig attraktiv. Der Platz wurde vom Bezirk für das Kinderspielplatz-Sanierungsprogramm angemeldet. Ein „Ufo im Dschungel“ – das war das Ergebnis nach Auswertung der Ideen und Vorschläge von den „Experten“ aus den Kindergruppen der benachbarten Kita Schivelbeiner Straße und Bornholmer Grundschule. Von August bis Oktober dieses Jahres wurde der Spielplatz dann unter Leitung vom Landschaftsplaner Frank von Bargen an die heutigen Interessen und Sicherheitserfordernisse angepasst. So sind in der großen Sandspielfläche verschiedene Spielbereiche und Angebote für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche geschaffen worden.

Weitere Perle

Neben der Galapagos-Riesenschildkröte aus Beton, Buddelsand und Wipp-Tieren gibt es für die Sechs- bis Neunjährigen wieder Spielhäuschen, Schaukeln und ein Karussell. Für die mutigeren Kinder und Jugendlichen ist wirklich ein ‚Ufo im Dschungel‘ gelandet und will erklettert werden. Im Umfeld sind die Sitzmöglichkeiten und kleinere Tische für Kinder und Erwachsene erneuert und ergänzt worden. Der Weg am Sandkasten hat eine glatte Asphalt-Oberfläche bekommen, die sich gut zum Rollern und Malen eignet. Bestehende Wege sind in der neuen Gestaltung nicht verändert worden. Das alles hat insgesamt 215.000 Euro gekostet. So entstand eine „weitere Perle“ unter unseren Spielplätzen, wie Kirchner befand. Einziges Manko: Bei der Eröffnung zur Mittagszeit waren mehr Erwachsene als Kinder auf dem Spielplatz. „Nächstes Mal suchen wir uns eine bessere Zeit aus“, versprach der Baustadtrat.

Text & Bilder: Michael Hielscher

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