Neuer Treffpunkt für alle im Kiez

Das neue Olof-Plame-Zentrum in der Demminer Straße wurde jetzt eingeweiht.

Das neue Gebäude des Olof-Palme-Zentrums wurde jetzt eingeweiht. Rund 2,5 Millionen Euro kostete das neue Begegnungszentrum im Brunnenviertel. Der moderne Neubau soll die Versorgung mit attraktiven Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien verbessern und die soziale Infrastruktur im Gebiet des Quartiersmanagements stärken.

Nachdem das Olof-Palme-Zentrum 2012 wegen erheblicher Baumängel abgerissen wurde, bietet nun ein Neubau mit circa 685 Quadratmetern Fläche, verteilt auf zwei Etagen, räumlich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche, Initiativen und Projekte. Im Erdgeschoss gibt es eine Lehrküche und einen Café-/Aufenthaltsraum, einen Werkstatt- und einen Ausstellungsraum sowie einen 186 Quadratmeter, in drei Teile teilbaren, großen Veranstaltungssaal mit Bühne und Backstage-Bereichen. Im Obergeschoss befinden sich unter anderem Büroräume, ein Bewegungs- und ein Medienraum.

Viele Akteure

Fröhliche Eröffnungs-Zeremonie im goßen Saal des Kiezzentrums.

Fröhliche Eröffnungs-Zeremonie im goßen Saal des Kiezzentrums.

Die Einrichtung wurde nach Neubau durch den Bezirk Mitte im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH übertragen. Der seit 1991 bestehende freie Träger entwickelt und realisiert Bildungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. In Wedding ist Pfefferwerk mit zwei Kindertagesstätten, dem Familienzentrum Wattstraße, einer Ausbildungsküche an der Ernst-Reuter-Schule und mit den Projekten „Inklusion im Kiez“ und „Digitales Brunnenviertel“ verortet.

Mit in das Haus einziehen werden WIB-Jugend e. V., Club der internationalen Raumforscher sowie Theater, Spiel und Schule e. V. Geplant sind Zusammenarbeiten mit den Partnern vor Ort, wie den Schulen (Vineta, Ernst Reuter, Heinrich Seidel), dem Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße, dem Beratungsladen „MachBar“, dem Brunnenviertel e. V., bwgt e. V., dem Jugendberatungshaus, dem teeny-Musiktreff, dem Abenteuerspielplatz und vielem mehr.

Alle Altersklassen

Die Freude über das neue Zentrum für den Kiez war groß. Bezirksbürgermeister Christian Hanke, Bezirksstadträtin Sabine Smentek, Dr. Jochen Lang von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Katja Niggemeier vom Quartiersmanagement Brunnenstraße sowie Pfefferwerk-Geschäftsführer Stefan Hoffschröer drückten ihre Freude über den Neubau und die dadurch entstehenden Möglichkeiten für den Kiez aus. Froh konnten Emine Kara-Özdemir und David Laskow das neue Haus präsentieren.

In Regie des Jugendamtes wurde im letzten Jahr in der Demminer Straße 28 mit insgesamt 2,55 Millionen Euro das Gebäude errichtet. 2,2, Millionen Euro stammen aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“, der Rest sind Eigenmittel des Bezirks Mitte. Angestrebt werden Angebote für alle Altersklassen. Der Schwerpunkt auf der Kinder- und Jugendarbeit soll jedoch auch im neuen Haus, das das vor 20 Jahren gebaute und vor drei Jahren abgerissene Olof-Palme-Kinder- und Jugendzentrum ersetzt, erhalten bleiben.

Manfred Wolf / Bild: Teichert / Bild: Bayer HealthCare/Bayer Sozialstiftung

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