Kinder machen Gärten

Wettbewerb: Viele Preise beim Gartenwettbewerb für Kinder.

Die Preisverleihung zum zweiten Lichtenberger Wettbewerb „Kreativ Gärtnern mit Kindern und Jugendlichen“ gab es Anfang November in der Aula der Hohenschönhausener Fritz-Reuter-Oberschule zu feiern. Ausgelobt waren Siegerprämien in einer Gesamthöhe von 4.200 Euro, die in den verschiedenen Kategorien vergeben wurden.Zur Teilnahme aufgerufen waren im Frühling Kindergärten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen, die einen eigenen Garten oder andere Lern- und Erlebnisorte in ihren Einrichtungen gestalten.

Die Gewinner

Die Jury des Wettbewerbes vergab  Preise in Höhe von rund 4.200 Euro

Die Jury des Wettbewerbes vergab Preise in Höhe von rund 4.200 Euro

Eine fachkundige Wettbewerbsjury hatte die Beiträge der 13 Kitas, zwölf Schulen und zehn Freizeiteinrichtungen im September unter die Lupe genommen. „Im Bezirk gibt es viele interessante und pädagogisch wertvolle Projekte, die es den Kindern ermöglichen, praktische Naturerfahrungen zu machen. Viele Pädagogen, Eltern und oft auch Großeltern schaffen mit den Kindern Bereiche, in denen sie das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen erleben können. Das Ernten und Verarbeiten ist dabei ein wesentlicher Bestandteil“, erklärte Wettbewerbsschirmherr und Umweltstadtrat Wilfried Nünthel (CDU) die Zielsetzung des Projektes. In der jüngsten Kategorie des Wettbewerbs gab es mit der Kita „Minimax“ und der Kita „Traumzauberbaum“ gleich zwei Gewinner, die sich über ein Preisgeld in Höhe von jeweils 550 Euro freuen konnten, mit dem sie ihre Arbeit an den Beeten, Sträuchern und Flächen auch weiter fortsetzen können. Die Minimax-Kids hatten mit ihren Betreuern einen Barfußpfad, eine Erdbeerpyramide und eine „Blumentorte“ in ihrem Kitagarten angelegt. Die Karl von Linné Schule in der Paul-Junius-Straße siegte bei den Schulen vor der Kreativitäts-Grundschule und der Richard-Wagner-Schule aus Karlshorst. Bei den Jugendfreizeiteinrichtungen hatte das Arrangement der Kietzoase vor der Gestaltung der Arche die Nase vorn. Ein ganz besonderes Projekt der JFE Future machte hier schließlich den viel umjubelten und hoch verdienten dritten Platz: In dem Club am Schweriner Ring hatten Kinder und Jugendliche einen Pick-up-Pkw zu einem fahrenden Garten umgebaut. Im Motorraum, hinterm Steuer und auf der Ladefläche des ausrangierten und umgebauten Pkws waren Beete und Sträucher angepflanzt worden. Das Auto steht nun auf der Freifläche am Clubhaus.

Gute Unterstützung

Besonderen Dank gab es an diesem Tag auch an alle Unterstützer. Die Geldpreise für die drei siegreichen Projekte wurden von der Wohnungsbaugenossenschaft „Fortuna“ sowie vom Wohnungsbauunternehmen „NCC“ gespendet. Durch den Bereich „Grün macht Schule“ in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wurden für jedes teilnehmende Projekt Blumenzwiebeln bereitgestellt. Alle Teilnehmer hatten vom Globus-Baumarkt an der Landsberger Allee zu Wettbewerbsbeginn ein Starterpaket mit Gießkanne, Pflanzschaufel, Eimer, Grubber, Pflanzstab, Garteneimer, Arbeitshandschuhe und einer Kiste mit Frühblühern gespendet bekommen. Zudem hatte Schirmherr Wilfried Nünthel einen Sonderpreis zum Thema Artenschutz ausgelobt, den der Tierpark – Club NTC für seine Gestaltungen im eigenen Garten erhalten hat. Eine Bienenweide, eine Totholzhecke und sogenannte Insektenhotels sorgen dort jetzt dafür, dass sich auch viele kleine Krabbler wohl fühlen werden.

red/ylla / Bilder: Stefan Bartylla

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