Babylon bald am Ende?

Kinomitbetreiber meldete Insolvenz an.

Wie die Berliner Zeitung berichtete, hat einer der beiden Gesellschafter für das Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz Insolvenz angemeldet. „Die Verbindlichkeiten sollen sich auf 150.000 Euro belaufen. Weit über 100 Gläubiger sind davon betroffen“, war zu lesen.

Drei Wochen

Tobias Kackel, der den Insolvenz­antrag stellte, gehören 49 Prozent der Betreibergesellschaft. Er sagte der Berliner Zeitung, er habe wegen der wirtschaftlichen Sitution des Betriebs keine andere Wahl gehabt. Mehrheitsgesellschafter Timothy Grossmann hat demnach nur gegenüber dem Gericht Gelegenheit zu widerlegen, dass die „Neue Babylon Betriebs GmbH“ zahlungsunfähig ist. Dazu sei nötig darzulegen, dass er innerhalb von drei Wochen 90 Prozent der Außenstände begleichen kann. Die Insolvenz betrifft auch den Berliner Senat. Er bezuschusst das Kino mit jährlich 360.000 Euro, die zum großen Teil für die Miete des denkmalgeschützten Gebäudes aufgewandt werden.

mw

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