Vier Flüchtlingsheime für Neu-Hohenschönhausen

Planung: Die Grundstücke für die erste Tranche der neuen Ergänzungsbauten stehen fest.

Die Zahl der geplanten Standorte für Flüchtlingsheime in Neu-Hohenschönhausen wird reduziert. Laut Pressemeldung der SPD-Abgeordneten im Abgeordnetenhaus, Karin Halsch sind jetzt vier Standorte im Bezirksteil Neu-Hohenschönhausen geplant.

Die Grundstücke befinden sich Am Breiten Luch 3, in der Wartenberger Straße 120, in der Welsestraße 1-3 und in der Seehausener Str. 33, 35, 37 und 39. Baubeginn und Erstbezug seien noch für dieses Jahr geplant. Mit Fertigstellung dieser Unterkünfte sei davon auszugehen, dass bisher belegte Turnhallen freigezogen, weitere Schul- und Kitaplätze zur Verfügung gestellt und die Anwohner frühzeitig und umfassend informiert würden, so Halsch, die auch Vorsitzende des Sportausschussses im Berliner Abgeordnetenhauses ist.
„Nach den ersten Veröffentlichungen über geplanten Modulare Unterkünfte für Geflüchtete in den Medien, wo bis zu zehn Standorte in Neu-Hohenschönhausen vorgesehen waren, habe ich mich in zahlreichen Gesprächen mit Vertretern des Senats dafür eingesetzt, dieses Vorhaben zu überpüfen.“ Es sei richtig und auch wichtig, dass Menschen aus Kriegsgebieten, die bei uns Schutz suchen, eine menschenwürdige Unterkunft finden. Eine Ballung von bis zu zehn Standorten in einem kleinen Umkreis in Neu-Hohenschönhausen sei aber nicht hinnehmbar. „Turn- und Sporthallen halte ich für wenig geeignet und werden für den Schul- und Vereinssport in einer wachsenden Stadt dringend benötigt“, so Halsch. „Der Senat ist meiner Argumentation gefolgt“, erklärte Halsch auf Anfrage des Abendblattes.

red/ylla

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