SPD wirft Henkel Aktionismus vor

Forderung: Sicherheitskonzept für Gebiet an U1.

Die jüngsten Polizeieinsätze in der Rigaer Straße hält die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung für unverhältnismäßig und kontraproduktiv. „Innensenator Henkel profiliert sich auf Kosten der Bevölkerung und der Polizeibeamten“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende Andy Hehmke. Aktionismus heize die vorhandenen Konflikte nur weiter an. Die SPD-Fraktion forderte Henkel auf, in der Kriminalitätsbekämpfung andere Schwerpunkte zu setzen: „Was wir dringend brauchen, ist ein Gesamtkonzept, um die Kriminalität entlang der U1 einzudämmen, ob am RAW-Gelände, Görlitzer Park oder Kottbusser Tor. Dafür müssen Senatsinnenverwaltung, Bezirk, BVG und S-Bahn gemeinsam Lösungen erarbeiten. Damit das gelingt, müssen alle Beteiligten den Dialog miteinander suchen“, so Hehmke weiter.

nm

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