FDP-Nachwuchs geht es um die Wurst

Grillen: Gerade einmal einen öffentlichen Grillplatz gibt es im Bezirk.

Für viele gehört eine frisch gegrillte Bratwurst zum perfekten Sommerglück. Doch ein spontanes Grillfest ist nicht allzu leicht umzusetzen. „In einigen Bezirken, wie etwa in Steglitz-Zehlendorf, gibt es keine einzige ausgewiesene Grillfläche“, kritisiert der Landesvorsitzende der Berliner Jungen Liberalen (JuLis), Roman-Francesco Rogat. Die Nachwuchsorganisation der FDP will deshalb nun „Grillverbote in Rauch auflösen“.

Bußgeld fürs Brutzeln

„Nach meinem Kenntnisstand gibt es im Bezirk in der Grünanlage Neuruppiner Straße / Ludwigsfelder Straße derzeit einen öffentlichen Grillplatz“, berichtet Jens Kronhagel (CDU), Vorsitzender des Umweltausschusses im Bezirksparlament. Doch jenseits dieser Fläche im Zehlendorfer Süden kann der Grillspaß ganz schön ins Geld gehen: Zwischen 20 und 5.000 Euro kostet das Brutzeln am falschen Ort. Für Rogat sind derartige Bußgelder Sinnbild einer „flächendeckenden Verbotskultur“ in der Stadt. „Die Berliner sollten im Sommer grillen können ohne dabei durch die halbe Stadt fahren zu müssen“, meint der JuLi-Chef und sieht etwa Stadtpark Steglitz oder im Fischtalpark Möglichkeiten für öffentliche Grillplätze in Steglitz-Zehlendorf.

Philip Aubreville

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