Ab in die Vielfalt

Freizeitspaß: Der Müggelsee ist ein beliebter Klassiker für alle Fälle.

Schön, schöner. Müggelsee: Der Bezirk Treptow-Köpenick schmückt sich nicht nur mit dem größten, sondern auch mit dem beliebtesten Gewässer Berlins. Das liegt vor allem an seiner paradiesischen Natur. Aber auch die vielseitigen Freizeitangebote lohnen einen Besuch. Gerade während der Sommersaison können Ausflügler die ganze Vielfalt zwischen Sport, Erholung und Genuss erleben. Ob ganz bequem mit einem der modernen Fahrgastschiffe, einer Fähre, einer Charter- oder eigenen Yacht, einem Entdecker-Floß oder Solarboot: Die Auswahl für Entdeckungen zu Wasser ist unerschöpflich.

Wer lieber aktiv und fast geräuschlos unterwegs ist, entscheidet sich vielleicht für ein Kanu, ein Surfbrett oder Stand-up-Paddling. Auf den Internetseiten des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick können sich Interessierte einen kompakten Überblick verschaffen. Wer gemächliche Radtouren oder Spaziergänge oder Inlineskating liebt, ist rund um das 7,4 Quadratkilometer große Erholungsparadies ebenfalls richtig. Abseits der gut ausgebauten Wege lassen sich seltene Pflanzen und Tiere erkunden. Mit etwas Glück zeigt sich sogar ein Eisvogel.

Klassisches Ensemble

Anschließend oder mittendrin lässt sich herrlich in einem der gemütlichen Restaurants, Biergärten und Cafés oder auch in einer Strandbar entspannen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Tour zum Rübezahl? In den 1880er-Jahren eröffnete der Gastwirt Gustav Müller vom nahegelegenen Teufelssee einen Bierausschank an der Dampferanlegestelle „Teufelssee“ am Großen Müggelsee. Um 1900 setzte sich der Name Rübezahl durch. Auch das gleichnamige Ensemble aus Ferienpark, Hotel und Biergarten (Müggelheimer Damm 143) ist längst ein Klassiker, der zudem ganz unterschiedliche Interessen anspricht. Am 31. Juli ist dort der Start und das Ziel des Berlin Triathlons. Sportfans können das Geschehen bei freiem Eintritt verfolgen. Das gilt auch für das Sommerfest im Biergarten am 28. August. Ab 11 Uhr gibt es Livemusik mit Olaf Petersen und Manuel Meier an der Steirischen Harmonika.

Aber auch am stadtnahen Seeufer lässt sich einiges erleben. Etwa im Seebad Friedrichshagen. Am 28. Juli sticht die schwimmende Lesebühne zum zweiten Mal in See: Inmitten der unberechenbaren Fluten hisst Herr Christian von Aster in seiner Eigenschaft als erfahrener Pirat der losen Zunge seine literarische Freibeuterfahne und zückt seinen Folianten der verruchten Verse, um hingebungsvoll allerlei Geschichten von Kobolden, Piraten, absonderlichen Dingen und unermesslichen Schätzen zu erzählen und seine Hörer gleichsam das Schaudern und Schmunzeln zu lehren. Abgelegt wird um 19.30 Uhr, der Seezoll beträgt 20 Euro. Karten gibt es unter anderem an der Theaterkasse Friedrichshagen.

nm, Bild: imago/Jakob Hoff

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