Made in Schöneweide

Ausstellung zeigt Industrietradition.

Schöneweide ist bis heute ein Standort der industriellen Produktion. Das möchte der Industriesalon Schöneweide mit der Ausstellung „Die laufende Produktion“ zeigen. Entstanden als historisches Gründerzentrum der Berliner Großindustrie, wurde das ehemals größte innerstädtische Industriegebiet der DDR nach der Wiedervereinigung weitestgehend abgebaut. Gewachsen sind Spezialbetriebe. Viele von ihnen haben sich aus den ehemals großen DDR-Werken ausgegründet und eine Nische auf dem Weltmarkt erobert. Einige sind neu dazugekommen – zusammen bilden sie eine starke Basis für die zukünftige Entwicklung zum Wissenschafts- und Technologiestandort im Berliner Südosten.

Schöneweider Produktion

Was wird heute produziert hinter den traditionsreichen Fassaden der Schöneweider Industriegebäude? Neun Betriebe haben den Fotografen der Gruppe Ortoklick Einblicke in ihre laufende Produktion gewährt. Von der traditionsreichen Herstellung von BAE-Akkumulatoren bis zum Reinraum für die Chip-Produktion von First Sensor wird die Realität heutiger Produktionsprozesse in den Fokus genommen. Entstanden sind Aufnahmen aus einer Welt, die Laien meist verborgen bleibt: High-Tech-gesteuerte Anlagen, an denen wenige Mitarbeiter komplizierte Eingriffe vornehmen, bis hin zu Schmelzarbeiten am offenen Feuer, bei denen unwillkürlich Geruch von Öl und Arbeitsschweiß in die Nase steigt. So entstehen Produkte – made in Schöneweide! Zur Vernissage am 30. September stellen sich die Firmen Admos Gleitlager GmbH, BAE Batterien GmbH, Botspot GmbH, Christian Dunkel GmbH, Crystal GmbH, First Sensor AG, iris-GmbH infrared & intelligent Sensors, Knaak Skulpturengießerei und die Leonie Kabel AG mit ihrer gegenwärtigen Produktion vor. Die First Sensor AG ist eine besondere Erfolgsgeschichte: Als Silicon Sensor GmbH ist die Firma aus dem Werk für Fernsehelektronik (WF) in Oberschöneweide hervorgegangen. 2008 zog sie in den benachbarten Neubau der modernen Sensorfabrik, in der heute 151 Mitarbeiter beschäftigt sind. Sie entwickeln und fertigen individuelle Sensorlösungen, vor allem für Kunden in der Medizintechnik, Industrie, Forschung sowie in der Luft-und Raumfahrt.

Irma zählt

Die iris-GmbH infrared & intelligent Sensors ist heute eine feste Größe der Berliner Hersteller von Microsystemtechnik (MST). Auch sie ist eine Ausgründung aus dem WF. Hauptprodukt ist ein Fahrgastzählsystem namens „Irma“, mit dem Passagiere im öffentlichen Nahverkehr automatisch gezählt werden. Die dafür nötigen Infrarot-Sensorkomponenten entwickelt und produziert iris selbst. Darüber hinaus beleuchtet das Regionalmanagement Schöneweide , welches Potenzial die urbane Produktion für die künftige Entwicklung des Standortes mit sich bringt. Die Fotoausstellung ist vom 30. September bis 6. November im Industriesalon Schöneweide zu sehen.

Weitere Informationen:

Industriesalon Berlin-Schöneweide

Reinbeckstraße 9
(030) 53 00 70 42
www.industriesalon.de

red., Bild: Knaak

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