Helene-Medaille verliehen

Auszeichnung: Verein für politisch Verfolgte erhält 10.000 Euro Preisgeld.

Die Stiftung Oskar-Helene-Heim hat die mit 10.000 Euro dotierte Helene-Medaille 2016 an den Verein Xenion – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt und ehrt die Stiftung die engagierte und fachkompetente Beratung und Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen und Überlebenden von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen. Xenion mit Sitz in der Paulsenstraße 55 war bei seiner Gründung vor 30 Jahren die erste Berliner Einrichtung, die sich mit den besonderen psychischen Problemen politisch Verfolgter und Gefolterter befasste. Der Verein sei ein mustergültiges Modell für engagierte und wirksame Hilfen für Menschen bei der Überwindung von psychischen und sozialen Folgen von Flucht und extremen Gewalterfahrungen, heißt es von der Stiftung.

Einstimmiges Urteil

Das Steuerungsgremium für die Verleihung der Medaille hat dabei einstimmig entschieden, den Verein Xenion für diesen humanitären Einsatz als Preisträger des Jahres 2016 auszuzeichnen. Diesem Gremium gehören neben allen Mitgliedern des Kuratoriums der Stiftung Oskar-Helene-Heim auch Barbara John, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, und Dr. Ralf Kuhlen, Geschäftsführer Medizin Helios Kliniken GmbH, an.

Medizinisch-soziales Engagement

Die Verleihung der Helene-Medaille erfolgte diesen Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Samaritersaal des Hauses der Diakonie, Paulsenstraße 55/56 in Berlin-Steglitz. Die Stiftung Oskar-Helene-Heim würdigt und unterstützt mit der Helene-Medaille Menschen, die sich in vorbildlicher Weise und ehrenamtlich auf medizinisch sozialem Gebiet engagieren. Das mit der Medaille verbundene Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro stellt die Helios Kliniken GmbH zur Verfügung. Es kommt nach freier Entscheidung dem prämierten Projekt zugute.

Humanes Miteinander

Das geradezu überwältigende Engagement für Geflüchtete quer durch alle Bereiche in unserer Gesellschaft – genannt „Willkommenskultur“ – sei eine Demonstration für ein weltoffenes und humanes Miteinander, sagt Jörg Passoth, Vorsitzender des nun ausgezeichneten Verbandes. „Außerordentliches ist hier geleistet worden und wird tagtäglich geleistet.“ Diese Anstrengungen verdienen laut Passoth nicht nur höchste öffentliche Anerkennung, sondern auch tatkräftige Unterstützung. „Xenion ist entschlossen, mit seiner über viele Jahre erworbenen Fachkompetenz für Geflüchtete und in der Begleitung und Fortbildung von Ehrenamtlichen dazu einen Beitrag zu liefern und zu weiterem Engagement zu ermutigen“, sagt Passoth. Informationen zum prämierten Verein gibt es unter dem Link unten.

red, Bild: Getty Images/RobertoDavid

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