Köpenick wird BMX-Mekka

Mellowpark stellt seine „Vision 2024“ vor.

Die Macher des Mellowparks haben jetzt ihre Vision bis 2024 vorgestellt. Sie wollen in Köpenick an der Spree das Mekka für den deutschen BMX-Sport bauen – dazu gehören unter anderem ein neuer Freestyle-Park, eine neue Tribüne und ein Bundesleistungszentrum. Starten soll die „Vision 2024“ mit dem BMX-Superpark für Freestyler, die deutschlandweit einzige Supercross-Strecke haben die Köpenicker schließlich schon. Geht es nach dem Mellowpark-Vorstandsmitglied Max Tuchtenhagen, soll bis Ende des Jahres auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern der neue Freestyle-Park stehen, mit bis zu sechs Meter hohen Rampen. Derzeit sind die Pläne mit dem Bezirk in der Abstimmung. Für das Millionen-Projekt Bundesleistungszentrum mit Sportlerunterkünften, neuen Fitnessräumen, Trainerstab und Physiotherapeuten werden Tuchtenhagen und Co hingegen noch einiges an Arbeit leisten müssen. In Cottbus und Stuttgart gäbe es zwar schon Olympiastützpunkte, allerdings nur für die Disziplin Race, die seit Peking olympisch ist, sagt Tuchtenhagen. „Für die Disziplin Freestyle wäre ein solches Zentrum hingegen deutschlandweit einzigartig.“

Worldcup an der Spree

Seit 2000 gibt es den Mellowpark bereits, er ist damit der erste BMX-Park in der Hauptstadt. Die Rampen wurden hier von Beginn an selbst gebaut. Anfangs haben so manche das ambitionierte Projekt noch belächelt. „Inzwischen haben wir zwei Deutsche Meisterschaften ausgerichtet, dazu die Red Bull R.Evolution – und 2014 schließlich den UCI-Worldcup“, sagt Tuchtenhagen. „Vor einem Jahr ist sogar Luis Brethauer extra nach Köpenick gezogen, um hier bei uns trainieren zu können.“ Brethauer ist mehrfacher Deutscher Meister bei den BMX-Sprintern (BMX-Race), war mit Maik Baier erster deutscher Olympiateilnehmer und gewann 2013 Bronze bei den BMX-Weltmeisterschaften in Neuseeland.

Nutzung bis 2035

Nach mehreren Umzügen steht der Park seit 2010 auf dem bezirkseigenen Grundstück zwischen Spree und Wuhlheide am Eurotower. Gegen die Pläne der Landespolitik hatte der Bezirk den Nutzungsvertrag für das Gelände bis 2035 verlängert. Die Mellowpark-Macher um Tuchtenhagen wollen auf dieser Grundlage jetzt an ihrem Park weiterbauen. Geld für den gesamten Ausbau des Mellowparks soll unter anderem vom Vereinsstättenförderprogramm des Senats kommen.

Daniel Seeger, Bild und Simulation: Mellowpark

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