Kreißsaal der Rekorde

Im St. Joseph Krankenhaus kamen im vergangenen Jahr über 4.500 Babys zur Welt.

Im St. Joseph Krankenhaus kommen deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. 4.535 Babys erblickten dort im vergangenen Jahr das Licht der Welt. Damit lag die katholische Klinik in der Wüsthoffstraße 15 bereits zum fünften Mal in Folge bundesweit ganz vorne, wie die aktuelle Milupa-Statistik zeigt. Die Zahl der Geburten erhöhte sich um 13 Prozent auf 4.374, wobei Zwillinge und Drillinge als eine Geburt gezählt wurden.

Zwei Pfeiler

„Für die kompetente, engagierte und liebevolle Arbeit unseres geburtshilflichen Teams ist es eine ebenso schöne wie wichtige Bestätigung, dass sich so viele werdende Eltern in unsere Obhut begeben“, sagt Dr. Michael Abou-Dakn, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Klinik selbst sieht zwei wesentliche Grundpfeiler für ihren Erfolg: Zum einen lege das St. Joseph Krankenhaus Wert auf menschliche Zugewandtheit und eine individuelle Geburtshilfe. Gebärende würden dabei in ihrer Autonomie gestärkt, wobei ein besonderer Fokus auf die Eltern-Kind-Beziehung sowie die Förderung beim Stillen der Babys gelegt werde. Zum anderen wenden sich viele Mütter mit Risikoschwangerschaften und Mehrlingsgeburten an die Klinik, die in ihren Räumen ein darauf spezialisiertes Perinatalzentrum betreibt. Darüber hinaus verfügt das St. Joseph Krankenhaus über einen Kreißsaal mit sieben modern ausgestatteten Gebärräumen, die 2012 neu eingerichtet wurden.

Baby-Boom

Die Zahlen im St. Joseph Krankenhaus zeigen einen berlinweiten Trend, denn 2016 wurden in der Hauptstadt mit beinahe 42.000 Babys über 5.000 mehr geboren als 2015. Im Vergleich zu 2006 ist die Geburtenrate in Berlin sogar um ein Viertel gestiegen. „Dieser Anstieg innerhalb der vergangenen zehn Jahre spiegelt deutlich die Attraktivität Berlins wider“, sagt Abou-Dakn. Für die steigende Nachfrage passt das Krankenhaus die personellen und räumlichen Gegebenheiten an.

Nachhaltiges Krankenhaus

Der Titel als geburtenstärkste Klinik Deutschlands ist jedoch nicht die einzige Erfolgsmeldung. Seit wenigen Tagen trägt die Klinik das BUND-Gütesiegel „Energiesparendes Krankenhaus“. „Im Zeitraum von 2010 bis 2015 haben wir dafür umfangreiche Maßnahmen umgesetzt“, sagt Geschäftsführer Tobias Dreißigacker. So konnte das Krankenhaus die klimaschädlichen CO2-Emissionen um 2.199 Tonnen pro Jahr senken, das entspricht einem Drittel der bis dahin angefallenen Emissionen.

Daniel Seeger, Bild: SJK

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