Feste Bühne für das Stadttheater

Kultur: Neue Spielstätte im Begegnungszentrum in der Wendenschloßstraße.

Schluss mit dem unsteten Leben als Wanderbühne: Das „Stadttheater Cöpenick“ hat endlich ein festes Zuhause gefunden. Seit Anfang des Jahres kooperiert das wohl größte Theater des Ostens mit dem Hauptmanns-Klub 103,5 und ist von der Friedrichshagener Straße in das Begegnungszentrum in der Wendenschloßstraße umgezogen.

Mehr Platz

„Die Zusammenarbeit mit dem Hauptmanns-Klub bietet uns wunderbare Möglichkeiten“, so Michael Weitz vom Verein „Kunstfabrik Köpenick“. Bisher waren die Spielstätten des Stadttheaters über den ganzen Bezirk verteilt: Das Haus der Begegnung, der Kietzclub Köpenick oder „Das Horn“ wurden als Bühnen genutzt. Aber immer war man auf die Verfügbarkeit der verschiedenen Orte angewiesen. Durch den neuen festen Standort können nun bis zu drei Veranstaltungen täglich präsentiert werden. Zudem bietet die neue Spielstätte etwa 150 Zuschauerplätze. Auch der Hauptmanns-Klub profitiert von dem Zusammenschluss. „Durch das Stadttheater wird neben der künstlerischen Erweiterung auch der Umsatz deutlich steigen“, spekuliert Weitz. Eine Neuheit für das Theater bietet der Gastronomie-Bereich. Hier sollen neue Programminhalte, wie zum Beispiel ein „Krimi-Dinner“, stattfinden. Regelmäßige „Aftershow-Partys“ seien bereits in Planung, verrät Weitz. Dafür soll eine eigene Sekt- und Cocktailbar eröffnet werden. Unterhaltung für die ganze Familie wird aber nach wie vor das Motto des Theaters bleiben. Viele Stücke des Spielplans bleiben zukünftig weiterhin erhalten, wie die morgendlichen Märchenaufführungen für Kinder und die typischen Abendveranstaltungen. Auch alte Bekannte, wie Lutz Hoff und Benno Radke werden auf der neuen Bühne wieder vertreten sein. Mit dem Standortwechsel wurden aber auch neue Ziele gesetzt. Künstler aus dem Westen sollen zukünftig Teil des Bühnenprogramms werden. „Als größtes und wohl beliebtestes Theater in Ost-Berlin wollen wir versuchen, auch den Westen zu erreichen“, so Weitz.

Gala zur Premiere

Zurzeit stehen noch Umbauarbeiten an, der offizielle Startschuss fällt am 11. Februar mit einer großen, bereits ausverkauften Eröffnungsgala.

Marley Lackermann, Bild: Stadttheater Cöpenick

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