Gründerzeit 2.0

Wettbewerb: Weißenseer Gewinner-Projekt will das Quartier um die Langhannsstraße beleben.

Die Potsdamer Straße wird grün, Weißensee bekommt einen Pop-up-Store und in Oberschöneweide fährt man auf Tradition ab. So lassen sich die drei Gewinner-Projekte des aktuellen Wettbewerbs MittendrIn Berlin! zusammenfassen, die sich über insgesamt 105.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung ihrer Ideen im kommenden Sommer freuen können.

Erfolgreich weitergedacht

Das Motto der aktuellen Wettbewerbsrunde gab die Aufgabenstellung für die Akteure in Berlins Geschäftsquartieren klar vor: „Aktionen weiterdenken“ und „Impulse setzen“. Die Kooperationen vor Ort waren aufgerufen, entweder bereits etablierte Konzepte aufzufrischen oder mit neuen Ideen auf ihren Standort aufmerksam zu machen. Insgesamt zehn Berliner Akteursgemeinschaften folgten dem Wettbewerbsaufruf des Landes Berlin, der IHK Berlin sowie weiterer privater Partner. Jetzt hat eine Fachjury die Entscheidung gefällt. Die Gewinner sind die Projekte „Boulevard Potsdamer – Eine Straße wird GRÜN“ der Interessengemeinschaft Potsdamer Straße e.V., „Gründerzeit 2.0“ des Bewerbungsteams Aber hallo, Weißensee! sowie das Straßenfest „Boxenstopp Wilhelminenhofstraße“, mit dem eine Initiative aus Schöneweide ins Rennen geht. Sie erhalten je 35.000 Euro Preisgeld sowie ein individuelles Coaching. Mit dem Projekt „Gründerzeit 2.0“ soll im Quartier rund um die Langhansstraße in Weißensee die Möglichkeit entstehen, den Kiez und seine Angebote neu kennenzulernen. Die Kooperation „Aber hallo, Weißensee“ möchte für den Zeitraum von Mai bis September in einem Ladenlokal einen Gründerladen genannten Pop-up-Store einrichten. Hier steht den kleinen Gewerbetreibenden und Künstlern des Kiezes eine Holzbox zur Verfügung, in der die eigenen Produkte verkauft, bzw. auf Dienstleistungen hingewiesen werden kann. Auf einem Touchscreen im Laden können die Besucher weitere Informationen über die Inhalte der jeweiligen Box erfahren. Darüber hinaus soll der Gründerladen für Workshops und Netzwerken genutzt werden können.

Gutes Beispiel

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Es ist unser Ziel, die Vielfalt der Berliner Kieze und ihrer Zentren zu stärken, denn dort engagieren sich die Berlinerinnen und Berliner für ihre Stadt. Die pfiffigen Ideen der Teilnehmenden des Wettbewerbs MittendrIn sind auch in diesem Jahr bemerkenswert. Ich freue mich über die Entscheidung der Jury für die drei Projekte, denn sie stehen mit ihren Eigenschaften exemplarisch für Berlins Geschäftsquartiere: vielfältig, kooperativ, einzigartig.“

red/mh, Bild: raumscript

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