Die besten Sportler des Bezirks

Ehrung: Die Marzahn-Hellersdorfer Athleten des Jahres 2016 wurden gekürt.

Bereits zum 22. Mal wurden in der vergangenen Woche die Sportler des Jahres im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gekürt. Zur Wahl, die das Bezirksamt gemeinsam mit dem Bezirkssportbund jährlich ausrichtet, konnten 20 Sportvereine ihre Vorschläge einreichen. Kriterien dazu waren herausragende sportliche Leistungen und Erfolge in Wettkämpfen, die die Mädchen, Jungen, Damen und Herren in den Alterskategorien bis 14 Jahren, bis 18 Jahren, bis 49 und über 50 Jahren in ihren Einzelwertungen erzielen konnten. Abstimmen konnte jeder Marzahn-Hellersdorfer Bürger über die Internet-Plattform des Bezirkssportbundes. In der Zeit von Mitte Dezember bis Mitte Januar kamen so insgesamt 13.200 Stimmen zusammen, zu der die Gewinner bei der Ehrungsveranstaltung in der Boxhalle des SC Eintracht Berlin jetzt verkündet wurden.

Die Siegerliste

Zu den jüngsten Preisträgern des Abends in der Kategorie „unter 14 Jahren“ wurden Patrick Eichert von der Bowling Crew Berlin und die Karatekämpferin Sarah Schwarz vom Hellersdorfer Athletik Club gewählt. Bei den Jugendlichen bis 18 Jahren siegten der Berliner Meister im Cross, im Einzelzeitfahren und im Einzel-Straßenfahren, Elias Richter vom Marzahner Radsport Club sowie die Rhythmische Sportgymnastin Natalie Köhn vom VFL Fortuna Marzahn, die bei den Olympischen Sommerspielen in Rio im Endkampf den 10. Platz erreicht hatte. Sportler des Jahres bei den Senioren wurde der Deutsche Bowling-Meister Felix Erhardt (Bowling-Crew-Berlin) und Aniko Müller, die Faustball-Weltmeisterin von der SG Stern Kaulsdorf. Die Marzahner Sportlerin des Jahres in der Altersklasse Ü50 wurde die blinde Hellersdorfer Karate-Athletin Helga Balkie. Zum Team des Jahres wurden die U17-Sportlerinnen der Blossom Cheerleader Berlin gekürt. Die hatten einen 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und einen 4. Platz bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr in Slowenien erzielt.

Der Stadtrat

Gordon Lemm (SPD), Stadtrat für Jugend und Sport, hatte extra für diesen Abend zwei wichtige Termine sausen lassen, um die Sportlerehrungen selbst vor Ort mit verfolgen zu können. „Solche Termine sind wichtig, um die Bedeutung des lokalen Sports für die Gesellschaft heraus zu stellen und zu unterstreichen“, so Lemm, der sich besonders vom jüngsten Preisträger beeindruckt zeigte, der ganz alleine 700 Internet-Stimmen auf seine Wahl vereinigen konnte.

„Neben Mayada al-Sayad, die im Bezirk wohnt und für Palästina in Rio die Olympia-Fackel beim Team-Einlauf getragen hat, war ich besonders angetan von den jungen Boxern heute Abend“, erklärte Lemm. „In den Boxvereinen lernen Jugendliche Disziplin und Fairness und bekommen auch die Gelegenheit, sich sportlich zu behaupten“, so der Stadtrat, der selbst noch als Fußballer in der studentischen Uni-Liga mitkickt und auch als Mitglied beim 1. FC Marzahn 1994 früher für diesen Kiezverein gespielt hat.

Autor und Bild: Stefan Bartylla

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