Ostermarsch gegen Militäreinsätze

600 Menschen übten Protest.

Unter dem Motto „Abrüsten“ haben sich am Nachmittag des Ostersamstags nach Polizeiangaben bis zu 600 Menschen in Berlin versammelt, um gegen die Politik der Bundesregierung zu protestieren.

Aus Sicht der Ostermarsch-Veranstalter nimmt die Regierung ihre Verantwortung und Führung in der Welt vor allem militärisch wahr. Der Ostermarsch richtet sich deshalb gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und fordert den Stopp von Rüstungsexporten. In dem Aufruf heißt es unter anderem: „Der ’Krieg gegen den Terror’ hat den Terror in die Welt getragen.“ Die von mehr als 50 Berliner Friedensinitiativen getragene Demonstration begann am Kaiser-Wilhelm-Platz in Schöneberg und sollte dort auch wieder enden. Auf Transparenten und Spruchbändern war zu lesen „Nato raus aus Syrien“, „Ami go home“ oder auch „Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge“.

Im vergangenen Jahr waren 1.600 Menschen zum Berliner Ostermarsch gekommen. Deutschlandweit waren in diesem Jahr weit über 80 Protestmärsche angekündigt.

(dpa/bb)

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