Europas Klub des Jahres

Tolle Auszeichnung für Hockeyabteilung von Rotation Berlin.

Der europäische Hockeyverband EHF hat die Hockeyabteilung der  SG Rotation Prenzlauer Berg jetzt mit dem Titel „Club of the Year 2016“ in der Kategorie der großen Hockeyclubs (mehr als 300 Mitglieder) ausgezeichnet. „Das war eine große Überraschung“, freut sich Abteilungsleiterin Heike Deutschmann über die internationale Anerkennung der Arbeit ihrer Abteilung. „Im vergangenen Jahr ist ein Knoten geplatzt“, beschreibt sie die Dynamik, fügt jedoch auch hinzu: „Nun stehen wir aber noch lange nicht an der Spitze des europäischen Hockeys. Wir haben einfach bisher eine gute Entwicklung hingelegt!“

Viel Spaß

Das würdigt auch die EHF. „Die SG Rotation ist in den vergangenen 15 Jahren systematisch und zielstrebig gewachsen, hat sich auf ihre Jugendabteilung konzentriert und  gezeigt, dass Hockey gleichzeitig Spaß machen und auch konkurrenzfähig sein kann“, heißt es in der Mitteilung. Weiter betont der Hockeyverband auch die „infrastrukturellen Herausforderungen“ vor denen die Hockeyabteilungen vergangenen Jahren stand.

Miserable Struktur

Diese Dynamik hat Deutschmann und ihre Kollegen motiviert, sich bei der EHF zu bewerben. Sportliche Erfolge von Leistungsmannschaften zählten dabei weniger. Der Hockeyverband bewertete die Nachwuchsarbeit, die Qualifikation im Trainer- und Schiedsrichterbereich sowie die Mitgliederentwicklung insgesamt. Neben Deutschmann beteiligten sich Vereins-Chronist Frank Haustein und der stellvertretende Abteilungsleiter Michael Wahl an der Ausarbeitung der Bewerbung. Nach knapp 200 Stunden standen mehr als 80 Seiten Präsentation. Wahl: „Andere Vereine werden sagen: Die EHF-Kriterien erfüllen wir auch; starkes Mitgliederwachstum, hohe Trainingsqualität und so weiter. Doch welcher Verein hätte vor zehn Jahren gesagt: Wir erfüllen fast keines dieser Kriterien? Rotation drohte, auszusterben: Kaum Jugendtraining, miserable Sportinfrastruktur. Da war eigentlich nur noch dieses riesige Potenzial, das ganz viele Rotationer in den folgenden Jahren gemeinsam zum Leben erweckt haben. Im Bewerbungsprozess auf diese Zeit zurückzublicken, machte einfach nur Freude. Jeder Rotationer darf diese Auszeichnung sehr persönlich nehmen und zu Recht stolz sein.“

Bessere Situation

Der Preis ist nicht dotiert. Dennoch haben frühere Gewinner von der Auszeichnung profitiert. Größeres Medieninteresse, weitere Unterstützer, Förderung von Sportanlagen und die Aufmerksamkeit interessanter Spieler sind angenehme Nebeneffekte, die auch Deutschmann zukünftig gerne spüren würde: „In den vergangenen sechs Jahren mussten wir uns mit einigen unschönen Kompromissen arrangieren. Für die zukünftige Entwicklung unseres Sports hoffen wir nun insbesondere auf eine bessere Hallensituation.“

red, Bild: Rotation Berlin

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