Landschaft und Ornament: 1. Kunstsalon am Weißen See

Bildende Kunst: Starke Gegensätze ziehen sich an: Geometrische Abstraktionen treffen auf figurative Arbeiten mit leuchtender Farbigkeit.

Mit dem „Kunstsalon am Weißen See“ startet  am 21. Mai, 16 bis 20 Uhr, das Atelier Ella von Berg Porzellan und Skadi Engeln Malerei in ihrer Produktionsstätte, Große Seestraße 17, eine Reihe von Ausstellungen, in der sie neben ihren eigenen Arbeiten bildende Künstler aus ihrem persönlichen Umfeld vorstellen.

Fein abgestuft

Als erste Künstlerin konnte Antje Taubert gewonnen werden, deren Arbeit sich in eine experimentelle Resonanz zu den ornamentalen Gründerzeit-Fliesen im Atelier von Ella von Berg Porzellan begeben werden. Über größtenteils mathematisch berechneten Grundgerüsten entfalten sich fein abgestufte Farbsysteme. Jedem Bild stehen zu Begin zwei bis drei Grundfarben zur Verfügung. Diese werden dann im Malprozeß vielfältig variiert, überlagert, wieder abgeschliffen, neu gesetzt. Diese Abstraktionen stehen im starken Gegensatz zu den immer mehr ins Figurative gehenden Arbeiten von Skadi Engeln (Foto). Sie beschäftigt sich seit 2001 in ihrer Malerei und Druckgrafik mit Landschaft als Sinnbild für Welt, seit 2011 durchwebt von Spuren menschlicher Intervention. Der Mensch hat sich als Linien und Streifen, meist als Vertikale, in ihre Landschaften integriert, als Betrachter und Wirkender.

red, Bild: Skadi Engeln

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