Neues Hospiz

Medizin: Ort für Sterbende in Köpenick.

In den DRK Kliniken Berlin Köpenick ist jetzt das „Hospiz Köpenick“ eröffnet worden. Mit diesem Hospiz haben die DRK Kliniken Berlin die erste stationäre Einrichtung dieser Art im Südosten Berlins errichtet.  Mehr als 150 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Mehr als drei Millionen Euro haben der gemeinnützige Klinikverbund und sein alleiniger Gesellschafter, die DRK-Schwesternschaft Berlin, in die  Einrichtung investiert. Das rechteckige, eingeschossige Gebäude mit seinen 1.200 Quadratmetern Nutzfläche befindet sich an der Salvador-Allende-Straße im Park der DRK Kliniken Berlin. Bis zu 16 Gäste werden dort in ihrer letzten Lebensphase begleitet, die ersten habe bereits ihre Zimmer bezogen. Betreut werden sie dann von einem multiprofessionell zusammengesetzten Team, das von ehrenamtlichen Helfern und dem neu gegründeten Förderverein „beneficio e.V.“ unterstützt wird. Jedes der 16 Einzelzimmer ist barrierefrei, hat ein eigenes Bad und eine eigene Terrasse, teilen die DRK Kliniken Berlin mit.

Zudem steht ein Raum der Stille zur Verfügung. Die Kosten für eine Betreuung im Hospiz werden zu 95 Prozent von den Kranken- und Pflegekassen getragen, fünf Prozent muss das Hospiz anderweitig finanzieren. Mitinitiator des Hospizneubaus ist Professor Stefan Kahl, Chefarzt für Innere Medizin an den DRK Kliniken.  „In Berlin gibt es für sterbenskranke Patienten nur wenige Angebote stationärer Palliativversorgung“, sagt er. Das „Hospiz Köpenick“ schließe zumindest für den Südosten der Stadt diese große Versorgungslücke in der Region.

red, Bild:   Wolfgang Borss Fotografiev

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