Bäume für Spandau

Die Senats-Kampagne geht weiter – wer will spenden?

Die Berliner Stadtbaumkampagne wird auch in Spandau fortgesetzt. Bezirksstadtrat Frank Bewig unterzeichnete eine Vereinbarung mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK). Darin wird die Aufgabenverteilung zur Durchführung der Stadtbaumkampagne zwischen der Senatsverwaltung und den 12 Bezirken von Berlin geregelt.

Im kommenden Frühjahr

Im Jahr 2012 startete die Berliner Stadtbaumkampagne und die ersten Bäume konnten in Spandau im Herbst 2013 gepflanzt werden. Bei der letzten Pflanzung im Herbst 2016 waren die Schwerpunkte Havelschanze, Falkenseer Damm und Falkenseer Chaussee, Brauereihof, Nennhauser Damm, Schönwalder Allee, Brunsbütteler Damm sowie einige Einzelstandorte. Gepflanzt wurden: Ginkgo, Feldahorn, Magnolie, Winter-Linde, Erle, Schnurbaum und Gleditschie. Im Frühjahr 2018 sowie im Herbst 2019 und im Herbst 2021 ist Spandau wieder dran.

Berliner sind aufgerufen, sich an der Stadtbaumkampagne zu beteiligen und mit einer Spende dazu beizutragen, dass Berlin eine der grünsten Städte Europas bleibt. Wie viele Bäume gepflanzt werden können und wie erfolgreich die Kampagne sein wird, hängt somit in hohem Maße von der Spendenbereitschaft der Berliner Bevölkerung und auch der Berliner Unternehmen ab.

Wichtige Funktionen

Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit, erklärt: „Einige Stadtmenschen denken, dass der Baum in den Wald gehört. Der Baum übernimmt jedoch gerade in der Großstadt wichtige Funktionen, wie die Produktion von Sauerstoff, die Verarbeitung von Kohlendioxid und die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.“ All dies leistet der Baum unter äußerst schwierigen Bedingungen, durch die Feinstaubpartikel- und Abgase-Schädigung und die immer weiter begrenzten ungedeckten Bodenflächen. „Bäume sind für Mensch und Tier lebensnotwendig. Als Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit befürworte ich die Kampagne sehr und ich freue mich, dass die bezirkseigenen Nachpflanzungen des Straßen- und Grünflächenamtes damit zusätzlich unterstützt wird“, sagt Frank Bewig.

Weitere Informationen zur Kampagne

Red., Bild: Thinkstock/iStock/zhudifeng 

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