Auf Spurensuche

Tyrannosaurus rex Tristan ist der Star im Museum für Naturkunde

Zum Internationalen Museumstag laden Berliner Einrichtungen zu speziellen Veranstaltungen ein und präsentieren ihre Schätze.

Über die Macht der Medien informiert das Museum für Kommunikation

Deutschlands Museen feiern am 21. Mai den Internationalen Museumstag. In Berlin sind es 60 Häuser, die zu 145 besonderen Aktionen einladen. Das Motto in diesem Jahr lautet „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“. Im Fokus stehen Themen, denen mitunter lieber aus dem Weg gegangen wird, und Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen. Möglicherweise Verdecktes soll an den Tag gebracht, die Schattenseiten der Geschichte und Gegenwart nicht ausgespart werden.

Genauer hinschauen

Der vom Internationalen Museumsrat (ICOM) jährlich im Mai weltweit ausgerufene Tag will auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam machen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Internationale Mu-seumstag erneut ein großer Erfolg wird. Sonderführungen, Workshops, Aktionen, Vorträge, Blicke hinter die Kulissen und Museumsfeste vermitteln einen Einblick in die Arbeit der Einrichtungen und bieten den Besuchern ein vielfältiges Programm. Alle teilnehmenden Museen und ihre Aktionen sind über den zentralen Internet-Auftritt aufrufbar. Auch über Facebook und Twitter werden alle Neuigkeiten zum Internationalen Museumstag verbreitet. Zudem ruft die Social-Media-Aktion „#SpurenSuchen“ dazu auf, genauer hinzuschauen und sich auf die Suche nach der „Geschichte hinter dem Exponat“ zu begeben. Fest nämlich steht: Museen sind voller Spuren unserer Vergangenheit und Geschichten.

Anschaulich vermittelt

Mehr als 170 Museen gibt es in Berlin, sie sind so vielfältig wie die Hauptstadt selbst und halten für jeden Geschmack Spannendes und Beeindruckendes bereit. So zum Beispiel das Museum für Naturkunde, das im Moment den Publikumsmagneten schlechthin im Programm hat: Tristan, den Tyrannosaurus Rex. Das Museum kann am 21. Mai ganztägig bei freiem Eintritt besucht werden. Das Museum für Kommunikation lädt zur kostenlosen Führung „Die Macht der Medien“ am Museumstag jeweils um 13, 14, 16 und 17 Uhr ein. Geklärt werden soll die Frage: „Welche Macht haben Medien über Menschen und Gesellschaften?“

Spitznamen erspielen

„geboren und willkommen“ ist eine interaktive Ausstellung zu Begrüßungsritualen in aller Welt

Ursprünglich wird es im MACHmit Museum für Kinder, welches gerade in der Ausstellung „geboren und willkommen“ Begrüßungsrituale aus aller Welt und biologisches Wissen rund um die Geburt eines Kindes vermittelt. Am Museumstag findet zwischen 15 und 16.30 Uhr eine kostenlose Aktion unter dem Motto „Spurensuche zum eigenen Ich“ statt. Kinder können an einem Stammbaum-Workshop teilnehmen, die Bedeutung ihres Namens erforschen oder sich am Glücksrad einen neuen Spitznamen erspielen. Mit einer Sonderführung (jeweils 9, 12 und 15 Uhr) begibt sich der Berliner Unterwelten e.V. auf historische Spurensuche im und rund um den Humboldthain: Spuren, die auf unterirdische Bauten und die Entwicklung des Volksparks hinweisen. Kostenbeitrag: „Zahl, was es Dir wert ist“. Anmeldung nötig. Weitere Infos zu Terminen und das ausführliche Programm gibt es unter www.museumstag.de/programm.

Sara Klinke, Bilder: imago/Ulli Winkler, Bert Bostelmann, MACHmit! Museum/Eva von Schirach, imago/Hohlfeld

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