Unverhofft kommt oft

Premiere für „Funny Money“ im Schlosspark Theater.

Das Stück „Funny Money“, das jetzt seine Premiere am Schlosspark Theater feiert, entführt ins Berlin der 1970er-Jahre: Heinrich Liebig verwechselt in der U-Bahn seine Aktentasche mit der eines Fremden und ist plötzlich Besitzer von 735.000 Mark. Spontan erwacht in Heinrich kriminelle Energie. Der Plan, mit seiner Frau Deutschland zu verlassen, wird jedoch undurchführbar, als Freunde auftauchen, zwei Polizisten sich intensiv für den vermeintlichen Glückspilz interessieren (und sich dabei als ausgesprochen bestechlich zeigen) und der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Teltowkanal gefunden wird.

Typische Farce

Anhand der Papiere in seinem Aktenkoffer wird er als Heinrich Liebig identifiziert wird. Plötzlich taucht ein mysteriöser Gangsterboss vor dem Haus auf. Die Uraufführung dieser typischen Ray Cooney-Farce fand 1994 in London statt, wo die Komödie anschließend zwei Jahre lang am Westend gespielt wurde. Der Autor Cooney selbst hatte Regie geführt und stand in der Hauptrolle auf der Bühne. Nur ein Jahr später wurde das Stück zum ersten Mal in Deutschland inszeniert. In der US-Verfilmung aus dem Jahr 2006 übernahm Chevy Chase die Hauptrolle.

Am 17. Juni ist die Premiere am Schlossparktheater. Der Beginn ist um 20 Uhr. Es spielen Maria Hartmann, Jens Wawrczeck, Martin Armknecht, Harald Effenberg, Falko Freitag, Tilmar Kuhn, Anne Rathsfeld und Santiago Ziesmer. Regie führt Anatol Preissler. Die Kostüme stammen von Viola Matthies. Weitere Aufführungstermine sind vom 18. bis zum 25. Juni sowie vom 13. Juli bis zum 3. September, jeweils donnerstags bis sonntags, wie das Theater mitteilt. Die Vorstellungen am Sonntag beginnen bereits um 18 Uhr, an anderen Tagen um 20 Uhr. Weitere Informationen zu diesem Stück und zum Spielplan gibt es im Internet.

Die Geschichte des Schlosspark Theaters reicht zurück bis in das Jahr 1804, als das Gutshaus Steglitz im klassizistischen Baustil errichtet wurde. 2008 übernahm der Kabarettist Dieter Hallervorden das Schlosspark Theater, um es unter seiner Leitung als Sprechtheater ohne festes Ensemble zu bespielen.

Red., Bild: DERHEHMEL Urbschat

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