Autoindustrie wandelt sich

Umdenken: Fachkenntnisse werden immer wichtiger.

Die Autoindustrie verändert sich: Zunehmende Vernetzung verwandelt Autos in rollende Computer.

Für Hersteller wie BMW, Daimler, Opel und Volkswagen bedeutet das ein Umdenken. Die Konzerne suchen händeringend Fachkräfte – darunter Unternehmensberatern, Datenexperten und Softwarespezialisten. Zwar müsse nicht jeder Produktionsarbeiter IT-Spezialist sein, sagt Ralf Bechmann von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Doch Kenntnisse in Mechatronik und Softwareentwicklung würden wichtiger. Einen guten Elektromotor zu bauen, erfordert andere Kenntnisse als die Konstruktion klassischer Verbrennungsmotoren, sagt Prof. Stefan Bratzel, Direktor des Center for Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. Effizient werde ein solcher Motor erst durch gute Steuersoftware.

Hier seien vor allem Programmierer gefragt. Aber auch Chemiker, die wissen, was in einem Akku vor sich geht – und wie man diesen besser machen kann.

dpa

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