Schwung für Alt-Treptow

Fördermittel: Neue Kiez-Projekte in Vorbereitung / Präsentation am 15. Juli.

Eine gute Nachricht für das Kiezleben in Alt-Treptow: Auch in diesem Jahr kann  das beliebte Baumscheibenfest stattfinden, und zwar am 16. September. Im Rahmen des FEIN-Pilotprojekts „Alt-Treptow – eine Bezirksregion im Wandel“ fließen dafür 2.200 Euro an Fördermitteln. Aus dem gleichen Topf  wurden Gelder freigegeben, um  auf dem Gelände des Zirkus Cabuwazi eine Gartenschaukel zu installieren. Darüber hinaus können sich die Kinder der Kita „Kungerküken“ auf eine Sandkiste mit Bühne freuen, die im Garten des  Jugendkunst- und KulturZentrums (JuKuZ) „Gérard Philippe“  für sie geschaffen wird.  Insgesamt stehen in diesem Jahr  30.000 Euro für von Anwohnern getragene Vorhaben in Alt- Treptow zur Verfügung.

Vernetzter Kiez

FEIN steht für das Landesprogramm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“. Bei einer Bürgerversammlung wurde entschieden, welche Initiativen mit einem Teil der Mittel gefördert werden sollen. Das Programm richtet sich an Bürger, kleine Initiativen, Vereine, Bündnisse und Projekte, die sich ehrenamtlich für ihren Kiez einsetzen oder einsetzen wollen und dabei Unterstützung brauchen. Alle ehrenamtlichen Ideen, Aktionen und Maßnahmen, die etwa der Aktivierung der Bewohnerschaft dienen, Angebote für benachteiligte Kinder- und Jugendliche ermöglichen  oder Akteure und  Bewohner zusammenbringen und ehrenamtliche Projekte  verstetigen. Antragsberechtigt ist jeder, der sich ehrenamtlich, am besten zusammen mit anderen, engagieren will.

Verantwortlich für die Durchführung des FEIN-Projekts in Alt-Treptow sind der Verein KungerKiezInitiative e.V. und die Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK) des Bezirksamts. Eine Steuerungsrunde tagt regelmäßig über beantragte Projekte und die Entwicklung des Programms. Dazu zählen Vertreter von JukuZ, Bouché-Grundschule, Kiezclub, Cabuwazi und KungerKiezinitiative. Zwei- bis viermal pro Jahr tritt eine Bürgerversammlung zusammen und stimmt über die begutachteten Projektanträge ab. Auf der Versammlung am 15. Juli werden weitere Projektanträge vorgestellt. Los geht es um 10 Uhr auf dem Abenteuer- und Bauspielplatz „Kuhfuss“ an der Karl-Kunger-Straße. „Wir haben hier sehr viele Menschen, die sich gerne engagieren“, sagt  Projektkoordinatorin Katrin Wegner. Über kleinere FEIN-Projekte würde unbürokratisch nach ein bis zwei Wochen entschieden. Bei größeren  Vorhaben von bis zu 2.500 Euro sei ein längerer Vorlauf mit Antrag und Konzept nötig. Auch in Köpenick gibt es ein FEIN-Pilotprojekt, dort steht die „bunte Nachbarschaft im Allende-Viertel“ im Mittelpunkt.

Nils Michaelis, Bild: KungerKiezInitiative e.V: 

 

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