Lust auf Demokratie

Auszeichnung: Kommunalpolitikerin Heidrun Meißner erhält das Bundesverdienstkreuz / Regierender lobt Einsatz für Freiheit.

Heidrun Meißner hat als  langjährige Kommunalpolitikerin und Mitbegründerin der  SPD in Treptow und Altglienicke die Demokratie nach der Wende mit aufgebaut. Dafür hat sie jetzt vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD),  das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt bekommen. Die Übergabe erfolgte im Auftrag des Bundespräsidenten.

Engagiert bis heute

Die Bohnsdorferin fand 1989 den Weg in die Politik

„Heidrun Meißner hat im Ostteil unserer Stadt wichtige Arbeit für den demokratischen Neubeginn nach dem Fall der Mauer geleistet“, so Müller. „Sie hat nach 1989 hart dafür gearbeitet, dass Parteien und Bezirkspolitik in unserer Stadt auf freiheitlichen Grundlagen wieder anfangen konnten, ihre Verantwortung für die Bürger und für unser Gemeinwesen wahrzunehmen.“ Heidrun Meißner habe zugepackt und getan, was nötig war. Müller: „Wir ehren Heidrun Meißner stellvertretend für so viele Menschen, die in Parteien, in ihrem Fall der SPD, und Gremien wie den Bezirksverordnetenversammlungen demokratische Strukturen in Ost-Berlin wieder von der Basis her aufgebaut haben.“ Engagiert ist  sie bis heute.  Meißner ist nun mehr als 25 Jahre ehrenamtlich für ihre Mitbürger im Bezirk  aktiv.

 

 

 

Vielerlei Ämter

Die Bohnsdorferin blickt auf eine Vielzahl von Ämtern und Funktionen zurück. Im Mai 1990 zur ersten Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Treptow gewählt, war sie nach der Bezirksfusion von Treptow und Köpenick Vorsitzende der SPD-Fraktion. Obendrein war sie für eine Legislaturperiode, zwischen  den Jahren 1995 und 1999, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Darüber hinaus stand Meißner jahrelang an der Spitze der SPD Altglienicke und leitet bis heute den Arbeitskreis Stadtentwicklung/Umwelt  ihrer  Partei  in  Treptow-Köpenick.
Wendejahr 1989. Zu DDR-Zeiten  war Heidrun Meißner in  keiner Partei organisiert, arbeitete als Wasserbauingenieurin bei der Forschungsanstalt für Schifffahrt und ab 1990 bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.  Im Herbst 1989 trat sie in die Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP) ein.

Seit dem Jahr 1995 hatte sie die Planungen für den Bau des neuen Schiffshebewerks in Niederfinow bei Eberswalde geleitet. Im Jahr 2009 ging die mehrfache  Mutter und Großmutter  in den Ruhestand.   Zumindest, was den Broterwerb betrifft.

red, Bild: PLatow 

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