Reise zurück in die Zukunft

Für die Lange Nacht der Museen am 19. August haben sich die rund 80 teilnehmenden Häuser tolle Angebote ausgedacht.

Charlottenburg, Spandau & Reinickendorf

Bei Königs geht’s ja immer besonders fein zu. Wer also mal höfischen Alltag hautnah erleben möchte, sollte sich für die Lange Nacht der Museen am 19. August unbedingt einen Abstecher zum Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 10-22, vormerken. In der größten ehemaligen Hohenzollernresidenz in Berlin, die zwischen 1695 und 1699 errichtet wurde, führen Mitglieder des Ensembles Commedanzia Berlin interessierte Besucher in die höfischen Etikette und den höfischen Tanz ein (19 und 20.30 Uhr). Darüber hinaus präsentiert Schlosschef Rudolf G. Scharmann in der Silberkammer des Schlosses eine erlesene Auswahl königlicher Schätze und lässt das Berliner Residenzorchester Werke des 18. und 19. Jahrhunderts erklingen.

Einzigartige Veranstaltung

Das Schloss Charlottenburg ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: imago/ZUMAMay

Friedrichshain & Kreuzberg

Schon vor 20 Jahren stand Berlin für eine Mischung aus Kreativität und Wagniskapital. So ging die Berliner Firma Cybermind 1996 als eines der ersten Unternehmen des sogenannten „neuen Marktes“ an die Börse. Der Berliner Öffentlichkeit wurde das Unternehmen durch seine Virtuality Spielecafés bekannt, deren erstes am Adenauer Platz eröffnete. Wer einmal 20 Jahre zurück in die Zukunft reisen möchte, sollte sich für die Lange Nacht der Museen am 19. August unbedingt einen Abstecher zum Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93A, vormerken. Denn hier kann ein historischer Virtual Reality Automat, das Herzstück der Cybercafés und Vorläufer der heutigen VR-Brillen, ausprobiert werden.

Einzigartige Veranstaltung

Das Computerspielemuseum ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: Hans-Martin Fleischer/Computerspielemuseum

Marzahn & Hellersdorf

Im Biesdorfer Schloss stehen auch zur Langen Nacht der Museen IGA-Themen auf dem Programm. Im „Zentrum für Kunst und öffentlicher Raum“ des Schlosses geht es um das Zusammenspiel von Kunst, Architektur und öffentlicher Raum. .Mit „Anspiel“ setzt die Künstlerin Seraphina Lenz dabei das Verhältnis der Marzahn-Hellersdorfer Bürger zur Internationalen Gartenausstellung in Szene. Die Mitspieler des Performance-Projekts werden ihre eigenen Geschichten rund um die IGA. erzählen In der gleichzeitig stattfindenden Gruppenausstellung „Zwischen Räumen“ beleuchten Künstler verschiedener Generationen zudem Fragen und Widersprüche des urbanen Lebens. Zu sehen sind Werke von Gordon Matta-Clarks aus dem New York der 70er Jahre über Ost-Berlin in den 80ern bis hin zum globalen Dorf der Gegenwart.

Einzigartige Veranstaltung

Die Präsentation im Schloss Biesdorf ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren. Inzwischen ist das Berliner Original weltweit kopiert. Auch eine enorme Fülle an kulturellen Schätzen ist „made in Berlin“, weswegen die Lange Nacht im Jubiläumsjahr ganz im Zeichen von Berliner Institutionen und Legenden steht – von Siemens bis Uli Richter, von KPM bis Currywurst.

Das diesjährige Motto wird von den Museen ganz unterschiedlich aufgegriffen. Wie sich die Berliner Biedermeierzeit in den Gemälden von Eduard Gaertner verdichtet, ist in der Alten Nationalgalerie zu erleben. Im Museum für Film und Fernsehen dreht sich alles um den Filmstar Marlene Dietrich. Das Berliner U-Bahn-Museum lässt einen historischen Zug aus den 1920er-Jahren zwischen Bahnhof Zoo und Olympiastadion pendeln, während das Stadtmuseum im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel den Hauptstadtfußball feiert.

Bild: Seraphina Lenz

Lichtenberg & Hohenschönhausen

Die Dauerausstellung im Museum Lichtenberg, im ehemaligen Rathaus Boxhagen-Rummelsburg verdeutlicht die über 725-jährige Geschichte des einstigen Dorfes und heutigen Bezirkes. Anlässlich des Reformationsjubiläums stellt die aktuelle Ausstellung des Hauses ausserdem „Die Strahlkraft von Wissen und Glauben. Der Theologe, Wissenschaftler und Künstler Dr. Julius Kurt“ einen Berliner Pfarrer vor, der in besonderer Weise Glauben und Wissen verbreitete. Im Stasi-Museum an der Normannenstraße gibt es in einer Sonderausstellung Spionagetechnik aus den geheimen Werkstätten der Stasi zu sehen. Die Ausstellung „Ausgestellt in Berlin“ informiert über die „Büros für Reise- und Besuchsangelegenheiten“ der Stasi in West-Berlin. Zudem wird über die Sendung „Radio Glasnost“ informiert, die von 1987 bis 1989 die Ost-Berliner Opposition aus dem Westen unterstützte..

Einzigartige Veranstaltung

Das Museum Lichtenberg und das Stasi-Museum sind im übrigen nur zwei von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder Kreuzberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der Stadtteile erfahren.

Bild: Imago / Jürgen Riter

Treptow & Köpenick

Die Archenhold-Sternwarte inmitten des Treptower Parks ist die älteste und größte Volkssternwarte in Deutschland. Ihr Mittelpunkt ist der 1896 gebaute „Große Refraktor“, das mit 23 Metern längste Linsenfernrohr der Erde. Im Zeiss-Kleinplanetarium, im Einstein-Saal und im himmelskundlichen Museum sind die Sterne für die Besucher am 19. August ab 18 Uhr zum Greifen nah. Während der Langen Nacht der Museen gewährt die Sternwarte bis zwei Uhr morgens Einblicke in die Geheimnisse des Universums. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, sich zum Beispiel ein Piratenfernrohr oder eine Wasserrakete zu basteln oder mit der kleinen Sternschnuppe Stups durchs Sonnensystem zu reisen und mit dem achtjährigen Krümel und Professor zwei Aliens im Garten zu retten.

Einzigartige Veranstaltung

Die Archenhold-Sternwarte ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: Zael/ Wikimedia Commons

Mitte

Eine Reise zurück in die Zukunft erleben Interessierte im Alten Museum: In der Ausstellung „Neue Nachbarn. Auf dem Weg zum Humboldtforum“ sind an elf Stationen Objekte aus den beiden ehemals in Dahlem beheimateten Häusern – das Museum für Asiatische Kunst und das Ethnologischen Museum – zu Gast: Meisterwerke sehr unterschiedlicher Herkunft treten in einen Dialog und beleuchten Parallelen und Gegensätze von geographisch weit auseinander liegenden Traditionen. So erzählen zum Beispiel drei buddhistische Objekte aus dem zweiten bis dritten Jahrhundert nach Christus von überraschenden Vernetzungen zwischen Europa und Asien in der Antike. Weitere Objekte sind auch in der Alten Nationalgalerie oder im Bode-Museum zu entdecken.

Einzigartige Veranstaltung

Das Alte Museum ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Neukölln

Eigentlich hat das Puppentheater-Museum mitten im quirligsten Teil Neuköllns während der Sommerferien geschlossen. Für die Lange Nacht der Museen werden die Räume an der Karl-Marx-Straße 135 dennoch geöffnet. Das Puppentheater-Museum widmet sich den Spielern, den Puppenbauern und den Traditionen dieser jahrhundertealten Kunst: In wechselnden Ausstellungen gibt es hier reiche Bestände an Handpuppen, Stabfiguren, Marionetten, Schattentheater- und Trickfiguren aus den verschiedensten Kulturkreisen Europas, Asiens und Afrikas zu sehen. Neben Einblicken in den aufsehenerregenden Figurenfundus kann können sich Besucher auch im Archiv informieren. Hier gibt es zahlreiche Fotos, Plakate, Spieltexte sowie Stiche, Malerei und Grafik aus vier Jahrhunderten zu sehen.

Einzigartige Veranstaltung

Das Neuköllner Puppentheater ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Schloss Charlottenburg Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: Puppenspielmuseum

Pankow, Weißensee & Prenzlauer Berg

Dass Geschichtsinteressierte für ihren Museumsbesuch nicht zwangsläufig nach Mitte müssen, zeigt das Museum in der Kulturbrauerei, das in seiner aktuellen Dauerausstellung über den Alltag in der DDR informiert. In einzelnen Themenräumen bekommen Interessierte einen Einblick in das Leben der Ostdeutschen in den 70er und 80er Jahren. Dabei können sie in einer DDR-Gaststätte Platz nehmen, durch ein typisches Ost-Berliner Wohnzimmer spazieren oder an der Werkbank den damaligen Arbeitsalltag kennenlernen. Passend zur Langen Nacht der Museen bietet das Museum zwischen 18.30 und 0.30 Uhr halbstündige Expresstouren durch die Dauerausstellung an. Natürlich können Besucher auch einen Abstecher in die Wechselausstellung nebenan machen.

Einzigartige Veranstaltung

Das Museum in der Kulturbrauerei ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend bis hin zur Polizeihistorischen Sammlung in Tempelhof. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der Stadtteile erfahren.

Bild: Museum in der Kulturbrauerei, Christoph Petras

Tempelhof & Schöneberg

Zusammen mit mehr als 80 Berliner Museen laden das Schöneberg Museum und das Jugend Museum am 19. August zur Langen Nacht der Museen. Ab 18 Uhr bis spät in die Nacht können sich Museumsflaneure in der „Millionenbauernvilla“ an der Hauptstraße gleich zwei Ausstellungen anschauen. Um 18.30 Uhr und 20:30 Uhr gibt es einen informativen Rundgang durch die Sonderausstellung „Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte“ im Schöneberg Museum. Im Jugend Museum findet exklusiv zur Langen Nacht noch einmal eine Präsentation des Modellprojekts „All Included!“ statt. Doch das ist nicht alles. Zum diesjährigem 20. Jubiläum der Museums-Nacht bieten die Organisatoren noch etwas Besonderes: Begleitet von kompetenten Guides geht es in Oldtimer-Doppeldeckerbussen auf vier Routen durch die Berliner Kieze und jeweils in eines der Regionalmuseen. Die Kieztour 1 mit Sibylle Nägele und Armin Woy führt durch die Bezirke Schöneberg und Steglitz.

Einzigartige Veranstaltung

Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde die Lange Nacht der Museen in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete der erste Durchlauf. Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: Museen Tempelhof-Schöneberg

Steglitz & Zehlendorf

Die erste elektrische Straßenbeleuchtung wurde 1882 in der Leipziger Straße von Oberbürgermeister Max von Forckenbeck eingeschaltet. Zwei Jahre später, am 8. Mai 1884, war die Geburtsstunde der öffentlichen Stromversorgung in Berlin. Wer erfahren will, wie die Versorgung durch die Städtischen Elektrizitätswerke ermöglicht wird, sollte sich für die Lange Nacht der Museen am 19. August unbedingt einen Abstecher zum Energie-Museum, Teltowkanalstraße 9, vormerken. Zwischen 18 und 24 Uhr gibt es hier unter dem Motto „Licht ins Dunkel der Straße“ Spannendes zu entdecken. Auch über Kraftwerke und Kommunikationstechnik können Besucher Wissenswertes in Erfahrung bringen.

Einzigartige Veranstaltung

Bild: Thinkstock/iStock/Sensay

Das Energie-Museum ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen. Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum.

Kieztour im Oldtimer

Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren. Inzwischen ist das Berliner Original weltweit kopiert. Auch eine enorme Fülle an kulturellen Schätzen ist „made in Berlin“, weswegen die Lange Nacht im Jubiläumsjahr ganz im Zeichen von Berliner Institutionen und Legenden steht – von Siemens bis Uli Richter, von KPM bis Currywurst. Das diesjährige Motto wird von den Museen ganz unterschiedlich aufgegriffen. Wie sich die Berliner Biedermeierzeit in den Gemälden von Eduard Gaertner verdichtet, ist in der Alten Nationalgalerie zu erleben. Im Museum für Film und Fernsehen dreht sich alles um den Filmstar Marlene Dietrich. Das Berliner U-Bahn-Museum lässt einen historischen Zug aus den 1920er-Jahren zwischen Bahnhof Zoo und Olympiastadion pendeln, während das Stadtmuseum im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel den Hauptstadtfußball feiert.

Tiergarten

Die Vorstellung ist faszinierend: Kleidung, die beruhigende Töne von sich gibt, wenn man über sie streicht: In der Langen Nacht der Museen am 19. August ist das Kulturforum der Ort für Klassiker und Innovationen in Mode und Produktdesign. Highlights vergangener Jahrhunderte zeigt das Kunstgewerbemuseum – von Goldschmiedearbeiten des Mittelalters über wandelbare Sekretäre bis hin zu Abendkleidern von Coco Chanel. Rund um das Museum wird ein Blick in die Zukunft gewagt: Welche Visionen haben Berliner Kreative heute? Woran tüfteln junge Unternehmen aus Neukölln und Weißensee? Designer sprechen über Design made in Berlin, Schüler des Lette Vereins Berlin zeigen ihre Entwürfe, Start-ups präsentieren neueste Erfindungen.

Einzigartige Veranstaltung

Das Schloss Charlottenburg ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: SMB

Wedding

Lernen durch Selbermachen ist die Devise im Labyrinth Kindermuseum inder Osloer Straße 12. Hier dürfen Kinder nach Lust und Laune anfassen, ausprobieren, spielen und kreativ sein. Zur Langen Nacht begeben sich die kleinen und großen Gäste auf die Suche nach dem Glück – speziell dem fern(k)östlichen. Von 17 bis 23 Uhr heißt es: Herzlich willkommen im „Glücksgarten“ oder oder im quicklebendigen Kultummel. Woher es das Glück kommt, worin es steckt und wo hm begegnet werden kann, das ist in der Ausstellung „1, 2, 3, Kultummel“ zu erfahren, in der die Vielfalt der Welt erkundet wird. Die Schau ist auch Teil des Ferienprogramms im Kindermuseum, das dort noch bis 3. September unter dem Motto „Glücklich um die Welt in 42 Tagen“ zu erleben ist.

Einzigartige Veranstaltung

Das Schloss Charlottenburg ist im übrigen nur eine von gut 80 musealen Einrichtungen, die sich an der langen Museums-Nacht beteiligen. Die feiert in diesem Jahr Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Einrichtungen startete die erste Lange Nacht der Museen.

Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg-Kolbe-Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher quer durch die Berliner Kieze in Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

Bild: Labyrinth Kindermuseum, Ragnar Schmuck

Historischer Zug

Inzwischen ist das Berliner Original weltweit kopiert. Auch eine enorme Fülle an kulturellen Schätzen ist „made in Berlin“, weswegen die Lange Nacht im Jubiläumsjahr ganz im Zeichen von Berliner Institutionen und Legenden steht – von Siemens bis Uli Richter, von KPM bis Currywurst. Das diesjährige Motto wird von den Museen ganz unterschiedlich aufgegriffen. Wie sich die Berliner Biedermeierzeit in den Gemälden von Eduard Gaertner verdichtet, ist in der Alten Nationalgalerie zu erleben. Im Museum für Film und Fernsehen dreht sich alles um den Filmstar Marlene Dietrich. Das Berliner U-Bahn-Museum lässt einen historischen Zug aus den 1920er-Jahren zwischen Bahnhof Zoo und Olympiastadion pendeln, während das Stadtmuseum im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel den Hauptstadtfußball feiert.

Buntes Programm

Die Lange Nacht der Museen ist Höhepunkt des Museumssommers, bei dem den ganzen Sommer zu Picknicks, Konzerten, exklusiven Führungen, Workshops, After-Work-Events und zu einer Open-Air-Filmreihe im Hof des Podewil, Klosterstraße 68, eingeladen wird. Tickets gibt es bei allen beteiligten Museen, in den Tourist Infos, bei der S-Bahn und BVG. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Die Tickets gelten ab 18 Uhr für alle teilnehmenden Museen, für die Kieztouren, für den öffentlichen Nahverkehr (15 bis 5 Uhr, Tarifbereich ABC) sowie für die Shuttle-Busse, die die Besucher bequem von Museum zu Museum bringen. Mehr Infos online.

Red., Bilder: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker, Sergej Horovitz/Kulturprojekte Berlin GmbH

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